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Digitale Entertainment-Plattform TV Now heißt jetzt RTL+ und das ist nicht das Einzige, was sich ändert

RTL+
Seit dem 4. November läuft die Streamingplattform TV Now unter dem Namen RTL+
© RTL+
Bislang bot der Streamingdienst TV Now seinen Kunden vor allem Filme und Serien. Ab sofort heißt das Angebot RTL+ und soll im kommenden Jahr zum ersten umfassenden Medien-Abo in Deutschland ausgebaut werden, das auch Musik und Zeitschriften umfasst.

"Raider heißt jetzt Twix, sonst ändert sich nix": Ältere Semester werden diesen Spruch noch kennen. Anfang der 90er Jahre änderte der Süßwarenkonzern Mars den Name des Schokoriegels, behielt aber die Rezeptur bei. 

Auch bei der RTL Group hat es ein solches Rebranding gegeben: Seit dem 4. November läuft die Streamingplattform TV Now unter dem Namen RTL+. Doch das ist bei Weitem nicht das Einzige, das sich ändert: Das neue Angebot soll im ersten Halbjahr 2022 vom reinen Streamingportal zu Deutschlands größter digitaler Entertainment-Plattform ausgebaut werden. 

RTL+ liefert mehr als nur Filme und Serien

Neben Filmen und Serien dürfen sich die Abonennten dann auch auf Musik, Podcasts, Hörbücher und Premium-Magazine freuen. Wie der Konzern in einer Pressemitteilung bekanntgab, soll das neue Angebot in drei Sparten eingeteilt werden. Unter dem Schlagwort "Mehr sehen" gibt es bislang über 50.000 Programmstunden aus verschiedenen Genres, dazu Dokumentationen und Live-Fußball. Serienfans dürfen sich auf spannende Originals freuen.

Zum Start des neuen Angebots ist am Donnerstag bereits das Justizdrama "Ferdinand von Schirach – Glauben" mit Peter Kurth an den Start gegangen. Am 30. November folgt "Faking Hitler" mit Lars Eidinger und Moritz Bleibtreu über den Skandal der Hitler-Tagebücher in den 1980er Jahren. "Sisi" mit Dominique Devenport und Jannik Schümann liefert schließlich eine Neuinterpretation der populären Geschichte um die österreichische Kaiserin. Dazu gibt es natürlich wie gewohnt die Live-Streams aller 14 zu RTL Deutschland gehörenden TV-Sender.

Unter der Rubrik "Mehr hören" bekommen die Abonnenten künftig auch etwas auf die Ohren: Musik, Hörbücher, Hörspiele und Podcasts. Dafür ist die Plattform Partnerschaften mit dem Audio-Streamingdienst Deezer sowie der deutschsprachigen Penguin Random House Verlagsgruppe eingegangen. Das umfangreiche Podcast-Angebot von Audio Now und die Musikangebote der RTL Radio-Sender werden ebenfalls integriert.

Auch Magazine von Gruner + Jahr gibt's bei RTL+

Damit nicht genug: "Mehr lesen" bündelt schließlich die Digitalausgaben von Zeitschriften aus dem Portfolio von Gruner + Jahr, Abonnenten erhalten damit Zugang zu vielfältigen Inhalten von Nachrichten über Finanzen, Unterhaltung, Food, Living und Lifestyle bis Familie und Sport.

Matthias Dang (l.) und Stephan Schäfer
Matthias Dang (l.) und Stephan Schäfer sind die Co-CEOs von RTL Deutschland. 
© RTL Deutschland / Marina R

"Mit einem Abo erhalten unsere Kunden Zugang zu einer in ihrer Vielfalt einzigartigen Entertainmentwelt", werden Matthias Dang und Stephan Schäfer zitiert, die beiden Co-CEOs von RTL Deutschland. "Serien, Filme und Sport, Dokumentationen und News, Musik, Podcasts und Hörbücher sowie Premiumzeitschriften – nach Herzenslust können Sie mehr sehen, mehr hören und mehr lesen." Damit sei RTL+ eine echte Innovation im internationalen Medienmarkt. Es entstehe so "das erste vollintegrierte Medienunternehmen in Deutschland, das mit positiver Unterhaltung und unabhängigem Journalismus über alle Mediengattungen hinweg wachsen und seine führenden Marktpositionen ausbauen will".

stern.de erscheint im Verlag Gruner+Jahr, der wie RTL zu Bertelsmann gehört.

che

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