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"Faking Hitler" Die Hitler-Tagebücher: Wie der stern seine eigene Geschichte in einem Podcast aufarbeitete

Konrad Kujau zeigt eines der gefälschten Exemplare der Hitler-Tagebücher
Konrad Kujau zeigt eines der gefälschten Exemplare der Hitler-Tagebücher
© Norbert Foersterling / Picture Alliance / AP
Mit Original-Tondokumenten erzählt der stern das dunkelste Kapitel seiner Historie in dem zehnteiligen Podcast "Faking Hitler": die Geschichte der gefälschten Hitler-Tagebücher. 

Der Weg in das versteckte Reich führt durch einen Heizungskeller. Kein Tageslicht dringt bis hierher, kein Hauch frischer Luft. Im Keller des alten Finanzamts von Hamburg-Altona, ganz in der Nähe des Bahnhofs, riecht es muffig. Nicht feucht, eher nach einem langen Leben – und nach unendlich viel Papier.

Der alte Mann hat diesen Raum als Archiv gemietet, hier verbringt er seit Jahren viele Stunden am Tag. Ganz allein. Um ihn herum biegen sich Regalmeter um Regalmeter unter der Last der Geschichte. "Hier fängt es an, mein Archiv", sagt er und nimmt einen von 8000 schwarzen Aktenordnern zur Hand.

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