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"Promi Big Brother": Sarah Knappik - die größte Nervensäge im Trash-TV

"Promi Big Brother" läuft noch keine Woche, und die Bewohner haben schon die Nase voll von Sarah Knappik. Das war im Dschungelcamp nicht anders. Warum eckt die 31-Jährige überall an?

Sarah Knappik

Schon nach wenigen Tagen bei "Promi Big Brother" hat sich Sarah Knappik ins Abseits manövriert.

"Geschichte wiederholt sich nicht", lautet ein berühmtes Zitat von Karl Marx. Eine tapfere Blondine aus dem Ruhrgebiet schickt sich dieser Tage an, den berühmten Philosophen zu widerlegen. Die Rede ist von Sarah Knappik, ihres Zeichens Kandidatin bei "Promi Big Brother". Dort hat sie sich mit ihrer egozentrischen Art schon nach wenigen Tagen ins Abseits manövriert und hat einen Großteil der Mitbewohner gegen sich aufgebracht. Der täglich auf Sat.1 ausgestrahlte Zusammenschnitt zeigt häufig Szenen, wie die Kandidaten der Knast-Show zusammenhocken und dabei immer über diesellbe Person herziehen: Sarah Knappik.

Sie versuche jeden um den Finger zu wickeln, sagt etwa Willi Herren. Und Sarah Kern ist genervt, dass sich Knappik immer in den Mittelpunkt stellt: "Dieses ‚Ich, Ich, Ich‘ immer...". Das sieht auch Milo Moiré so: "Sie zieht immer zu ihrem Zwecke alles an sich", sagte die Nacktkünstlerin. Der frühere Boygroup-Sänger Eloy de Jong geht sogar noch weiter und sucht die direkte Konfrontation: "Du bist unglaublich manipulativ", knallt er dem Model ins Gesicht und schiebt hinterher: "Du genießt hier die Opferrolle."

Sarah Knappik eckte schon im Dschungelcamp an

Für Sarah Knappik dürfte das alles keine neue Erfahrung sein. Denn bei ihrer Teilnahme am Dschungelcamp 2011 erging es ihr ähnlich. Auch da nervte sie einige ihrer Mitbewohner so sehr, dass es zum offenen Bruch kam. "Unser Problem bist du", sagte Mathieu Carrière damals und flehte sie buchstäblich auf Knien an: "Bitte, bitte, verlass uns!" Die Kampagne zeigte Wirkung - kurz darauf verließt sie tatsächlich das Camp.

Sarah Knappik ist sich ihrer Wirkung durchaus bewusst. "Ich habe die Zuschauer gespalten wie Moses das Meer", resümierte sie im Gespräch mit dem stern ihre Zeit im Urwald. Gleichzeitig zieht sie aus dieser Tatsache den größtmöglichen Nutzen: "Ich hab im letzten Jahr für viel Quote gesorgt, und letztlich wollen alle Quote erreichen, die in den Medien arbeiten", sagte sie 2012.

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Tränen bei "Promi Big Brother"

Dennoch leidet die 31-Jährige darunter, dass sie ständig aneckt. Bei "Promi Big Brother" brach sie vor der Kamera in Tränen aus. "Ich habe einen Schock. Ich versteh nicht, was abgeht", sagte sie unter lautem Schluchzen. 

Das ist ihr sogar abzunehmen. Denn, und das ist die Tragik der Sarah Knappik: Sie ist ein herzensguter Mensch, will niemandem etwas böses. Weil sie aber gleichzeitig hochnarzisstisch veranlagt ist und ihre Gedanken permanent um sie selbst kreisen, merkt sie oftmals nicht, wie sie bei den anderen ankommt. 

Dadurch kann bei ihr wie beim Zuschauer der Eindruck entstehen, dass sich Geschichte eben doch wiederholt. Genau diese Möglichkeit hat Karl Marx vorausgesehen. Sein Diktum geht nämlich noch weiter. "Geschichte wiederholt sich nicht" ist nur die erste Hälfe. Die zweite lautet: "Und wenn, dann nur als Farce." Womit die Causa Knappik perfekt umschrieben wäre.

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