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Sexuelle Belästigung: Reporterin wird vor laufenden Kameras auf den Hintern gehauen – so erklärt sich der Mann

Das Gesicht der TV-Reporterin spricht Bände. Vor laufenden Kameras wurde ihr gerade auf den Hintern gehauen. Jetzt hat sich der Mann erklärt. 

In einer gelben Warnjacke steht die TV-Reporterin auf einer Brücke, berichtet von einem Lauf im US-Bundesstaat Georgia. Alex Bozarjian macht ihren Job - und wird dann vor laufenden Kameras sexuell belästigt als einer der Jogger ihr im Vorbeilaufen mit einer ausholenden Handbewegung auf den Hintern zu hauen scheint.

Auf Twitter kursiert ein Video des Vorfalls, der Bozarjian entsetzt und schockiert zurücklässt. Nach einer kurzen Pause, in der sich die Reporterin sammelt, setzt sie ihre Berichterstattung fort. 

TV-Reporterin wird vor laufenden Kameras belästigt

Auf Twitter hat sich die Journalistin nun über die sexuelle Belästigung geäußert. "An den Mann, der mir live im Fernsehen auf dem Po gehauen hat: Du hast mich verletzt, mich zum Objekt degradiert und mich beschämt. Keine Frau sollte sich je mit so etwas auf der Arbeit oder sonstwo abfinden müssen. Sei besser", schrieb sie. 

Es dauerte nicht lange, bis der Mann ausfindig gemacht wurde. Laut "CBS News" heißt er Tommy Callaway und ist Familienvater. Sein Anwalt ließ mittlerweile verlautbaren, dass Callaway die "Situation korrigieren" wolle.

Erklärung klingt absurd

Callaway selbst sagte dem Portal "Inside Edition" in einem Interview, der Schlag auf den Hintern sei nicht beabsichtigt gewesen. "Ich habe ihren Rücken berührt. Ich wusste nicht genau, wo ich sie berührte. Ich sah ihre Reaktion nicht und lief einfach weiter. Wenn ich ihre Reaktion gesehen hätte, wäre ich verlegen gewesen. Ich hätte mich geschämt, und ich hätte angehalten, mich umgedreht und wäre zurückgekehrt und hätte mich bei ihr entschuldigt", sagte er. Eigentlich habe er nur in die Kamera winken wollen. 

Das "Savannah Sports Council", das den Lauf veranstaltet, hat sich mittlerweile ebenfalls über den Vorfall geäußert und wird den Mann von zukünftigen Veranstaltungen ausschließen. 

Quellen: Twitter Alex Bozarjian / "Inside Edition"

ls
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