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"Sing meinen Song": Schnaps zum Finale - und alle wollen Lena

Musikalisch war es diese Staffel dünn beim "Sing meinen Song" - das wurde auch im Finale klar. Dafür konnten The BossHoss und Lena Meyer-Landrut glänzen.

Sing meinen Song

Mit Gentleman singt Lena Meyer-Landrut dessen Hit "Superior"

"Hammerreife Künstlerin! "Ich will unbedingt mit ihr arbeiten!" Zum Finale der vierten Staffel von "Sing meinen Song" steht eine Siegerin fest: Lena Meyer-Landrut war diejenige, die ihre Kollegen am meisten beeindruckt hat - zumindest, wenn es nach den Lobeshymnen geht. 

Die 26-Jährige schaffte es jede Folge, The BossHoss, Stefanie Kloß, Mark Forster, Moses Pelham, Gentleman und Paddy Kelly zu begeistern. Tatsächlich waren es die Neuinterpretationen von Meyer-Landrut, die von dieser Staffel am ehesten im Gedächtnis bleiben werden. Etwa die Pop-Ballade, die sie aus "Break Free" von The BossHoss machte oder ihren Rap zu "Du liebst mich nicht" von Sabrina Setlur und Moses Pelham. "Ich will unbedingt mit dir weiter daran arbeiten", sagte der Produzent damals schon - und wiederholte seine Einladung in der Duett-Folge am Dienstag noch einmal. Meyer-Landrut sagte prompt einem Besuch bei ihm in Frankfurt zu.

Macht Lena Meyer-Landrut bald auf Sarah Connor?

Gut möglich, dass die ehemalige ESC-Gewinnerin über einen Karriereschritt im Stil von Sarah Connor nachdenkt: Diese hatte, inspiriert von ihrer Teilnahme bei der Vox-Show 2014, ihr erstes deutschsprachiges Album aufgenommen - und damit großen Erfolg verbucht. "Mich hat das nachhaltig beeindruckt mit dem Deutschen", sagte auch Meyer-Landrut nach "Sing meinen Song". Sie habe allerdings Angst davor, auf deutsch Songs zu schreiben.

Lesen Sie hier die Kritik zur Lena-Folge bei "Sing meinen Song"

Musikalisch war die vierte Staffel "Sing meinen Song" oft langweilig und weniger emotional als in früheren Ausgaben. Dafür wirkten sich The BossHoss als neue Moderatoren positiv auf die Sendung aus. Auch weil sie sich - anders als ihr Vorgänger Xavier Naidoo - in den Gesprächsrunden angenehm zurücknahmen.  Beim Finale war die Musik sowieso Nebensache: Es ging mehr darum, gemeinsam anzustoßen - hier ein Glas Sekt, dort einen Schnaps - und sich gegenseitig zu versichern, wie lieb man sich doch gewonnen habe.

Gute Quoten für die letzte Folge "Sing meinen Song"

Dass die Duett-Folge das ganze Spektakel noch etwas künstlich in die Länge ziehen soll, ist auch den Künstlern klar. "Da sitzt nicht jeder Ton, das wird schon mehr Party", sagte Moses Pelham. Und Meyer-Landrut erklärte diplomatisch: "Das ist vergleichbar mit einer Zugabe." Den Zuschauern war's egal: 1,27 Millionen in der werberelevanten Zielgruppe zwischen 14 und 49 schalteten ein, um zu sehen, wie sich alle noch einmal in den Armen lagen. Vox kündigte bereits an, das Format 2018 fortzusetzen. Zuvor gibt es noch eine Best-of-Folge in der kommenden Woche, außerdem das traditionelle Weihnachts-Spezial im Dezember.

Lena in Oslo


sst