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Streaming-Tipps: Grausame Safaris und tödliche Autorennen: die Doku-Highlights im August

Starke Löwen und Helden der Rennstrecke? In unseren Doku-Empfehlungen für den August räumen wir mit herkömmlichen Klischees auf.

Löwe

Rund um Löwen hat sich in Südafrika eine ganz eigene Verwertungskette gebildet.

Safari in Südafrika - Vom Schnappschuss zum Abschuss

Pünktlich zur Hauptsaison begeben sich die Reporter mitten unter die Safari-Touristen in  . Was sie dort sehen, lässt einen erschaudern. Rund um Raubtiere, insbesondere Löwen, hat sich eine ganz eigene Verwertungskette gebildet. Egal ob als Baby oder als erwachsenes Tier: in jedem Lebensstadium lässt sich mit den Tieren gutes Geld verdienen, zuletzt auf sogenannten Jagdfarmen, wo sie dann geschossen oder geschlachtet werden. Selbst für die Knochen gibt es inzwischen eine millionenschwere Industrie. Welche Menschen profitieren von dieser Art des Tourismus? 

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Aussteigen - Kein Bock auf Deutschland

Gleich zu Anfang: das hier ist keine romantische Hippie-Reportage übers Aussteigen. Nein, die Filmemacherin dieser kleinen Reportage kommt doch zu einem ernüchternden Ergebnis. Vor einigen Jahren kaufte Jan ein kleines Grundstück auf einer Insel, die er nicht verraten möchte, und lässt sich während seines Alltags begleiten. Weit weg von allem verdient er sich sein Geld mit Gelegenheitsjobs. Im Verlauf des Films zeigt sich, dass zumindest der Reporterin Anne Thiele dieser Preis zu hoch ist.
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Tödliche Rennen - Viel PS und keine Skrupel

Was treibt die Raser an? Die Sucht nach Adrenalin und Nervenkitzel? Diese Doku gibt einen Einblick in die Szene illegaler und spricht mit Rasern, Polizei und Opfern. Die meisten Wettrennen finden am Rande der sogenannten Cruiser-Szene statt. Das sind junge Männer, die Spaß am Umbau ihrer Autos haben und diese dann gern zur Schau stellen. Für sie ist Tuning "ein Lebensgefühl". Eine Minderheit von ihnen sucht dann den besonderen Kick und eine neue Herausforderung: Rennen – mit manchmal tödlichen Ausgang. Verantwortungslos? Machen Sie sich selbst ein Bild!

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Heute keine Vorstellung: Zirkussterben in Deutschland

Diese Doku begleitet einige Enthusiasten, die als letzte ihrer Art an einer Leidenschaft festhalten: dem Zirkusleben. Über 350 Zirkusse gibt es noch in . Sie fühlen sich von ihrem Publikum verlassen und vergessen. Und dennoch: Menschen wie die Familie Busch fühlen sich dieser Tradition verpflichtet und kämpfen weiter. Und so gibt dieser Film Einblick in das harte Leben von Athleten, Clowns und Dompteuren, die sich trotz aller Widrigkeiten nichts Schöneres vorstellen können. Nach diesem Beitrag versteht man weshalb.

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Grausames Ritual – Beschnittene Mädchen suchen Hilfe in Deutschland

Sie sind noch Kinder, wenn ihnen schwerste Verstümmelungen im Genitalbereich zugefügt werden – im Namen der Tradition. Seit Jahrtausenden werden in vielen Ländern Afrikas Mädchen auf diese oder ähnliche Weise beschnitten. Wenn sie das nicht sind, werden sie später als Erwachsene als unreine und nicht vollwertige Frauen angesehen. Die körperlichen und psychischen Folgen dieser Beschneidung bleiben ein Leben lang. Dieser Film erzählt von einer Frau, die selbst betroffen ist und aktiv versucht, anderen zu helfen.

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Feartvre

Der digitale Programmführer "FEATVRE" bietet ausgewählte Streaming-Tipps für Reportagen, Dokumentationen und Non-Fiction Beiträge aus den besten Mediatheken weltweit.

Hier finden Sie alle Dokus, die FEATVRE bisher für stern empfohlen hat.

Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo