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Achtung, Spoiler!: "The Walking Dead": Staffelauftakt schockt Fans mit neuem Level an Brutalität

Monatelang haben Fans der Zombie-Show "The Walking Dead" auf den Auftakt der siebten Staffel hingefiebert. Einer der Hauptcharaktere würde den Staffelauftakt nicht überleben, soviel war klar. Doch es kam noch schlimmer.

The Walking Dead

Im Auftakt der Staffel 7 von "The Walking Dead" wird aufgelöst, welcher Charakter Negan zum Opfer fällt

Dieser Text enthält Spoiler für die siebte Staffel der Serie "The Walking Dead". Wenn Sie den Staffelauftakt noch nicht gesehen haben, sollten Sie nun aufhören zu lesen.

Fans der Serie wussten schon, da kommt einiges auf sie zu: Der Cliffhanger zum Ende der sechsten Staffel der Kult-Horror-Serie "The Walking Dead" ließ Böses ahnen für die Gruppe von Zombie-Überlebenden um Rick Grimes (Andrew Lincoln). Einer der Hauptcharaktere würde wohl dran glauben müssen. Daran bestand nach der aussichtslosen Situation, in der sich die Gruppe am Ende der letzten Staffel befand, kaum noch Zweifel. Doch die große Frage war, welche der Figuren dem neuen Bösewicht Negan, gespielt von Jeffrey Dean Morgan, und seinem mit Stacheldraht umwickelten Baseballschläger "Lucille" zum Opfer fallen würde.

Monatelang wurden die Fans auf die Folter gespannt - nun wurde das Rätsel auf grausame Weise gelüftet. Die erste Folge der siebten Staffel wird wohl als eine der sadistischsten und brutalsten der Serie in die Geschichte eingehen. Und das soll schon etwas heißen, bei einer TV-Show, die an Gore nur schwer zu überbieten ist. Aufgereiht wie die Lämmer vor der Schlachtbank knieten die Charaktere vor Negan, der mit einem Kinder-Auszählreim entschied, welches Mitglied der Gruppe er zu Tode schlagen würde. Als sein Baseballschläger niederrauschte war klar: Die Wahl ist auf Abraham (Michael Cudlitz) gefallen. Unerbittlich drosch er auf ihn ein, die anderen mussten tatenlos mit ansehen - genau wie die Zuschauer. Doch es sollte noch dicker kommen.

"Lucille" fordert zweites Opfer

Um den Willen der Gruppe, die in der Vergangenheit mehrfach unter Beweis gestellt hatte, dass man sich besser nicht mit ihr anlegt, endgültig zu brechen, suchte sich Negan noch ein weiteres Opfer aus. Nach dem brutalen Mord an Abraham raste "Lucille" mitten im Satz auf ein weiteres Mitglied der Gruppe nieder, als die Fans an den TV-Geräten bereits hofften, dass Schlimmste sei überstanden. Es traf: Glenn (Steven Yeun).

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Es folgte eine Szene, die auch für die hartgesottenen "Walking Dead"-Zuschauer nicht leicht zu verkraften war. Denn unmittelbar nach dem Schlag war klar, Glenn würde diesen Hieb nicht überleben. Mit eingedrücktem Schädel und herausquellendem Auge versuchte Glenn, der von Staffel eins an bei der Sendung dabei war, noch etwas zu sagen, bevor ihn Negan vor den Augen seiner Frau Maggie (Lauren Cohan) den Rest gab. Glenn war bei vielen Fans der Serie überaus beliebt und war schon in früheren Folgen nur knapp dem Tode entkommen. Diesmal hatte er kein Glück.

AMC legt die sadistische Messlatte noch höher

Doch auch nachdem Negan mit zwei Hauptdarstellern der Show kurzen Prozess gemacht hatte, war das Martyrium für die Charaktere und Zuschauer noch längst nicht vorbei. Es folgten weitere 45 Minuten an sadistischen Psychospielchen, die vor allem Rick trafen. Um den furchtlosen Anführer endgültig zu brechen, Zwang Nagan den Ex-Polizisten, seinem eigenen Sohn Carl (Chandler Riggs) mit einem Beil den Arm abzuschlagen - sonst würden alle anderen Mitglieder der Gruppe sterben. Erst als Rick in letzter Sekunde vor Ablauf des Ultimatums zum Schlag ansetzte, stoppte ihn Negan. Zur großen Erleichterung aller Beteiligten, auch vor den TV-Geräten. Mit dem Versprechen, man würde sich in einer Woche wiedersehen, verabschiedete sich der Antagonist mit seinem Gefolge und brauste davon. Daryl (Norman Reedus) nahmen sie dabei als Geisel, um mögliche Racheaktionen durch die Gruppe um Rick zu verhindern.

Die Serie hat mit dem Staffelauftakt ein neues Maß an Brutalität erreicht, das auch die Fangemeinde spalten dürfte. Für so manchen sind die Macher der Show wohl zu weit gegangen. "The Walking Dead" ist ähnlich wie "Game of Thrones" bekannt dafür, Hauptcharaktere in regelmäßigen Abständen um die Ecke zu bringen. Doch um das Publikum tatsächlich noch zu schocken, musste AMC die sadistische Messlatte noch höher hängen. Ob sie dabei zu weit gegangen sind, werden die Einschaltquoten zeigen. Auch auf Twitter war der brutale Staffel-Auftakt ein Thema - dabei trauerten viele Fans der Serie vor allem um Glenn und Abraham. Fest steht: Die siebte Staffel von "The Walking Dead" wird nichts für schwache Nerven und Mägen - mal wieder.