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TV-Quoten vom Montag Gottschalk flop, Honecker top


Die Honecker-Dokumentation "Der Sturz" erreichte am Montagabend auf Frank Plasbergs Sendeplatz in der ARD beste Quoten. Sorgenkind Gottschalk dagegen sorgte für einen weiteren Tiefpunkt am Vorabend.

Die Dokumentationen in der ARD und auf RTL standen am Montagabend beim TV-Publikum hoch im Kurs: Der Film "Der Sturz" über den Fall von Ex-DDR-Staatschef Erich Honecker und seiner Frau Margot interessierte in der ARD ab 21 Uhr 4,2 Millionen Zuschauer (13,5 Prozent) - mehr als sonst in der ARD am Montagabend zu dieser Zeit einschalten. Auch die RTL-Dokumentation über das Doppelleben des libyschen Diktators Muammar al Gaddafi konnte am Montagabend punkten. 3,23 Millionen Menschen (12,0 Prozent) schalteten um 22.15 Uhr Antonia Rados' Reportage ein.

Besonders erfolgreich war die Honecker-Dokumentation der ARD in den neuen Bundesländern (inklusive Berlin). Der Marktanteil betrug hier 16,8 Prozent. In dem 90-minütigen Film des preisgekrönten Dokumentarfilmers Eric Friedler ("Aghet - Ein Völkermord", "Das Schweigen der Quandts") ist unter anderem das erste Fernsehinterview zu sehen, das Margot Honecker, einst Volksbildungsministerin und mächtigste Frau der DDR, seit zwei Jahrzehnten gegeben hat.

NDR-Intendant Lutz Marmor freut sich über den Zuspruch der Zuschauer: "Es hat sich gelohnt, diese herausragende Dokumentation auf einem sehr guten Sendeplatz auszustrahlen - danke dafür auch an Programmdirektor Volker Herres." Normalerweise wird auf dem ARD-Sendeplatz am Montag um 21 Uhr Frank Plasbergs Talk "Hart aber fair" gesendet. Die Quoten der Talkrunde kommen jedoch selten an die der Honecker-Dokumentation heran.

Schlechte Nachrichten gab es derweil einmal mehr für "Gottschalk Live" im ARD-Vorabend: Thomas Gottschalks Ausgabe vom Montagabend erreichte 1,09 Millionen Zuschauer. Noch nie schalteten an einem Montag so wenig Zuschauer ein.

kmi/DPA DPA

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