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TV-Tipp 10.6.: "Vegetarier gegen Fleischesser": Sind Vegetarier die besseren Menschen?

Vegan-Guru Attila Hildmann und Sternekoch Alfons Schuhbeck wollen es wissen: Leben Vegetarier oder Fleischesser gesünder? Was dran ist, erfahren Sie in unserem TV-Tipp des Tages.

"Vegetarier gegen Fleischesser - Das Duell"
20.15Uhr, ZDF
Eigentlich sollte die ZDF-Sendung "Vegetarier gegen Fleischesser - Das Duell" schon im April ausgestrahlt werden. Eine kurzfristige Programmänderung verhinderte aber genau das. Zum Unmut der Vegetarier und Veganer. Diese vermuteten sogar Zensur wegen Druck der Fleischlobby. Blöd war damals, dass bereits 13.000 Facebook-Fans zugesagt hatten, bei der Sendung einzuschalten. Jetzt sind es sogar schon über 26.000.

Heute ist es endlich soweit: Zwei Teams treten im Ernährungsduell gegeneinander an. Das vegetarische Team wird von Star-Veganer Attila Hildmann angetrieben, die Fleischliebhaber von Alfons Schuhbeck. In 30 Tagen müssen sie ein straffes Sportprogramm durchhalten und streng vegetarisch oder streng fleischlastig leben. Vorher dürfen alle Teilnehmer zum Arzt um Werte wie Blutdruck, Cholesterin, Gewicht und Fitness zu testen. Der Haken: Zwei Mitglieder aus dem vegetarischen Team müssen mit zwei Fleischessern die Plätze tauschen. So kann noch besser ermittelt werden, ob es den fleischessenden Vegetariern nach 30 Tagen besser geht oder ob die vegetarischen Fleischesser gesünder werden.

Hardcore-Fleischesserin Anna-Maria Meyer wird Vegetarierin für einen Monat. Schnell stellt sich heraus, dass sich ihre Sportfitness verbessert und ihre Lust auf Fleisch ungetrübt bleibt. Einen Lichtblick erlebt sie bei Attila Hildmanns veganen Bolognese. Sie schmeckt keinen Unterschied zur echten Bolo. Kurzzeit-Vegetarierin Melanie Stahlkopf muss nun doch wieder Fleisch essen. Und sie genießt das erste Steak tatsächlich - der Geschmack von Fleisch ist für sie zwar unersetzbar, aber Fleisch ist trotzdem kein Muss für sie. Oliver Legel ist stark übergewichtig und ernährt sich hauptsächlich von Fleisch und Fast Food ohne sich dabei sportlich zu betätigen. Unter vier Augen zeigt ihm der Arzt die rote Karte und sagt ihm, dass er dringend sein Leben ändern muss, wenn er seine Kinder aufwachsen sehen möchte. Und genau das tut er. Das Ergebnis? Kann 30-Tage-Fleischverzicht und Sport wirklich was verändern?

Viele Vegetarier sagen, dass Fleischesser Schuld an der Massentierhaltung und dem Tod von Tieren sind. Außerdem sollen sie aggressiv sein. Vegetarier hingegen sollen arrogant, selbstgerecht und nervig sein, findet zumindest die Mehrheit der Fleischesser. Aber ist ein kompletter Fleischverzicht für die Umwelt am besten? Sind Vegetarier wirklich die besseren Menschen? Sehen Sie selbst!

Ein TV-Tipp von Denise Wachter, Genuss-Redakteurin beim stern


Und das ist an diesem Tag noch sehenswert:

"So reiste das Politbüro"
22.05 Uhr, MDR

DOKU Arbeits- und Staatsbesuche von Honecker und Co. sind akribisch dokumentiert. Der Film von 2006 zeigt kuriose Szenen und geht auf die wirtschaftspolitischen Aspekte der Auslandsreisen ein. Auf das BRD-Pendant warten wir noch... (bis 22.48)

"Rio – Kampf um Frieden"
22.40 Uhr, Arte

REPORTAGE Um eine friedliche WM auszurichten, geht die brasilianische Polizei seit 2008 in den Slums mit drakonischen Strafen gegen die Drogenmafia vor. Gonzalo Arijón drehte zwei Jahre in den "befriedeten" Favelas und auch kurz im "unbefriedeten" Elendsviertel Vigário Geral. (bis 0.00)

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(