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Jauch brachte ihm sogar Bier: "Wer wird Millionär"-Kandidat patzt zweimal bis zur 500-Euro-Frage

Das erlebt Günther Jauch auch selten: Ein Kandidat kommt bei der 300-Euro-Frage ins Schlingern - und bestellt bei der Redaktion erst einmal ein Bier. Und bei der 500-Euro-Frage folgt direkt der nächste Blackout.

"Wer wird Millionär"-Kandidat Joachim Lauterbach

"Wer wird Millionär"-Kandidat Joachim Lauterbach

Gemütlich auf dem Sofa sitzen und die Fragen der RTL-Show "Wer wird Millionär" beantworten, ist einfach. Im Scheinwerferlicht zu sitzen, gegenüber Pokerface Günther Jauch, und die ganze Nation schaut einem zu - das ist etwas anderes. Diese Erfahrung mussten schon viele Kandidaten der beliebten Rateshow machen, unvergessen etwa Waldemar Hartmann, der ausgerechnet bei einer Fußballfrage patzte.

Darauf erstmal ein Bier

In der Freitagssendung war der Start eines Kandidaten besonders holprig: Der 47-jährige Werkfeuerwehrmann Joachim Lauterbach konnte die ersten Fragen schnell beantworten. Doch bei der 300-Euro-Frage hatte er den ersten Blackout. Showmaster Jauch fragte: "In vino veritas bedeutet so viel wie 'Im Wein liegt die ...'"?, die Antwortmöglichkeiten lauteten Wahrheit, Schönheit, Weisheit, oder Dummheit.

Als Biertrinker sei die Frage knifflig, konstatierte der leidenschaftliche Biertrinker. "Ich weiß nur, dass es Weißwein und Rotwein gibt." Zugleich bemängelte er, dass er lediglich ein Glas Wasser vor sich stehen habe. Bei Jauch kam die Botschaft an, flugs zapfte sein Team zwei Kölsch.

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Um die Weinfrage zu lösen, fragte Lauterbach das Publikum. Das war sich sicher - und wie: 100 Prozent stimmten für Antwort A. So einig war sich der Saal wohl selten zuvor. Nun kam auch das versprochene Bier, erleichtert gönnte sich der Kandidat erst einmal einen Schluck.

Ein Schrei zur Hilfe

Doch auch die nächste Frage brachte ihn ins Schleudern: "Welche Eigenschaft wird einem Schrei oftmals zugeschrieben", fragte Jauch. Schmal, eckig, spitz und scharfkantig lauteten die Optionen. "Ich trinke lieber noch mal was", sagte der Kandidat und verschaffte sich etwas Bedenkzeit. Jauch unterstützte ihn: "Ich gebe Ihnen meines noch dazu - zur Reserve."

Ein Scheitern bei der 500-Euro-Frage - das wollte Jauch nicht zulassen, also wandte er sich an die Ehefrau des Kandidaten. "Soll ich schreien?", fragte sie und Jauch war angetan von dem Vorschlag: "Sie sondern einen Schrei ab, der ihm die Möglichkeit gibt, hier die richtige Lösung zu finden." Gesagt, getan - ein kurzer Schrei hallte durch den Saal.

Nur: War das wirklich eine Hilfe? Wirklich sicher schien sich der Ehegatte nicht zu sein, sodass er erst einmal sein Bier in einem Zug austrank. "Man lässt sich auch mal im Hunderter-Bereich Zeit", witzelte Jauch. Am Ende entschied sich der Kandidat für die korrekte Antwort "spitz" - und belohnte sich erneut mit einem kräftigen Schluck Bier.

Am Ende der Sendung steht Joachim Lauterbach bei 4000 Euro - wie weit er noch kommt, erfährt man in drei Wochen.

Hier können Sie die aktuelle Sendung in der RTL-Mediathek sehen

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cf