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Jubiläumsfolge "Wer wird Millionär?": Über diese Kandidaten lachte die TV-Nation

Auch das gehört zu "Wer wird Millionär?": Kandidaten, die bei Jauch als Tiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet sind. Zur 1250. Folge erinnern wir an die schönsten Blackouts.

Wer wird Millionär?

O Herr, schmeiß Hirn vom Himmel! Das mag sich Günther Jauch mitunter bei "Wer wird Millionär?" gedacht haben, als er manche Kandidaten-Antwort vernahm.

Seit der ersten Ausgabe am 3. September 1999 hat Günther Jauch in 1249 Folgen mehr als 30.000 Fragen gestellt. Doch nicht immer hatten die Kandidaten die passende Antwort parat, wie folgende berühmte Blackouts aus "Wer wird Millionär" zeigen.

20. Oktober 2000: Oheim?

Frage 4: "Wofür steht der Begriff Oheim?" A: Oggersheim, B: Ohnmacht, C: Obdachlosenheim, D: Onkel (richtige Antwort D). Christian Mauer, Kundendiensttechniker aus Ludwigsfelde entschied sich für B und schied aus.

19. März 2001: Beamter scheitert bei "Wer wird Millionär?" am Stimmungslied

Der Beamte Jürgen Neuschwander scheiterte am 19. März 2001 an der 500-Mark-Frage, weil er nicht wusste, dass im Titel eines Stimmungsliedes ein Pferd auf dem Flur steht.

20. Mai 2001: Millionärin mit Blackout

Marlene Grabherr (48) aus Gottmadingen wurde Millionärin. Doch bei der vierten Frage wäre ihr Traum von der Million beinahe geplatzt: "Durch welches Verfahren schickte man im alten Athen seine Mitbürger in die Verbannung?" A: Götterspeise, B: Henkersmahlzeit, C: Scherbengericht, D: Grillteller (richtige Antwort C). Die Hausfrau setzte ihren Publikumsjoker, die Zuschauer halfen und sie spielte sich schließlich bis zur Million.

22. September 2001: Klappe zu ...?

Sendung 140, 22.9.2001. "Klappe zu - Affe tot!", hieß es fast für Tamas Golya (27) aus Stuttgart bei der vierten Frage: "Ist eine Angelegenheit endgültig abgeschlossen, dann heißt es umgangssprachlich: 'Klappe zu, ...'?" A: Nase voll, B: Affe tot, C: Ofen aus, D: Finger weg (richtige Antwort B). Der Magister (Soziologie/Politik) musste für die richtige Beantwortung zwei Joker setzten (50:50 und Telefonjoker). Doch der Einsatz lohnte sich, er gewann 64.000 DM.

6. Oktober 2001: Ein Ententanz

Ute Braunecker (32) aus Gerolstein hatte ihre sehr eigene Antwort auf die fünfte Frage: "Nikolai Rimski-Korsakow komponierte den berühmten...?" A: Gänsemarsch, B: Schweinsgalopp, C: Hummelflug, D: Ententanz (richtige Antwort C). Die Bankkauffrau antwortete mit D. Null Euro

12. Oktober 2002: Jurastudent kennt Hans Moser nicht

Florian Stork (24) aus Köln hatte eine überraschende Antwort auf die vierte Frage: "Wer nuschelte in seinen Filmen so stark, dass er kaum zu verstehen war?" A: Hans Moser, B: Gustav Zeter, C: Norbert Nörgel, D: Paul Motzki (richtige Antwort A). Der Jurastudent antwortete mit D. Null Euro.

4. März 2003: Warum ist die ...?

Sascha Pendo (35), Diplomingenieur aus Solingen, kam schon bei der ersten Frage ins Schwitzen und musste seinen Publikumsjoker einsetzen: "Warum ist die ...?" A: Blondine dumm, B: Forelle stumm, C: Banane krumm, D: Show schon rum (richtige Antwort C). Die Zuschauer halfen, er scheiterte schließlich an der achten Frage und gewann 500 Euro.

17. Oktober 2003: Doktorand scheitert am Pseudokrupp

Christopher Kummer (28) aus Berlin tat sich schwer im Rheinland. Der wissenschaftliche Mitarbeiter an der TU-Berlin musste bei der fünften Frage passen: "Eine Erkrankung der Atemwege heißt...?" A: Andershoesch, B: Aliasmannesmann, C: Irgendwiethyssen, D: Pseudokrupp (richtige Antwort D). Der Doktorand antwortete mit A und fuhr mit Null Euro nach Hause. Und er hatte noch alle Joker!

19. Dezember 2003: Publikum rettet Lehrerin

Die Sportlehrerin Barbara Kleppe (53) aus Gudenberg setzte schon bei der dritten Frage ihren Publikumsjoker: "Wie heißt der Präsident von Südkorea?" A: Roh, B: Tiefgekühlt, C: Gekocht, D: Frittiert (richtige Antwort A). Und die Zuschauer halfen: A:91%, B:6%, C:0%, D:3%. Am Ende holte Kleppe 500 Euro.

23. Februar 2004: Ohne "Om" zu 64.000 Euro

Monika Jaab (43) aus Berlin brauchte die Hilfe des Publikums bei der dritten Frage: "Welche bedeutungslose Silbe gilt als Manifestation der spirituellen Kraft des Absoluten?" A: Hä, B: Boah, C: Ach, D: Om (richtige Antwort D). Die Verwaltungsangestellte gewann 64.000 Euro.

25. Februar 2005: Diplomingenieur und die Brillenträger

Frank Anton (58) aus Dortmund befragte bei der dritten Frage das Publikum: "Alljährlich kürt ein deutsches Kuratorium den stilsichersten Vertreter unter den...?" A: Brillenträgern, B: Toupetträgern, C: Hosenträgern, D: Flugzeugträgern (richtige Antwort A). Die Zuschauer halfen und der Diplomingenieur gewann 32.000 Euro.

2. Dezember 2006: Was sind Nuckelpinnen?

"Wenn scherzhaft von Nuckelpinnen die Rede ist, dann geht es um ...?" A: Bierflaschen, B: Autos, C: Zigarren, D: Brustwarzen. Antwort B war richtig. Der Kandidat entschied sich aber für Antwort A. Gewinnsumme Null Euro!

12. November 2010: Adieu Joker

Brigitte Preisinger brauchte für die 200- und für die 300-Euro-Frage jeweils einen Joker. Bei der 8000-Euro-Frage entschied sie sich zudem für die falsche Antwort und fiel nach einem insgesamt unglücklichen Auftritt auf 500 Euro zurück.
200-Euro-Frage (mithilfe des Publikums gelöst): "Metalle sind ...?" A: Aufgang, B: Treppe, C: Stufe, D: Leiter. Antwort D war richtig.
300-Euro-Frage (mithilfe des Publikumsjokers gelöst): "Wer mit seinem Auto sehr schnell fährt, ...?" A: wärmt, B: feuert, C: heizt, D: macht den Kamin an. Antwort C war richtig.

29. November 2010: Enchiladas für die Füße?

Thomas Jäger scheiterte bei dieser 500-Euro-Frage: "Was trägt man an den Füßen?" A: Tortillas, B: Jalapeños, C: Espradilles, D: Enchiladas. Antwort C war richtig. Der Kandidat entschied sich aber für Antwort D. Gewinnsumme Null Euro!

8. November 2011: Wirtschaftsstudentin scheitert an Ökonomiefrage

Nur kurze Zeit saß eine junge Dame aus Dresden auf Günther Jauchs heißem Stuhl, dann scheiterte die Studentin der Wirtschaftswissenschaften an einer Ökonomiefrage, obwohl ihr bei der 1000-Euro-Frage noch alle vier Joker zur Verfügung standen. "Was soll Europas Krisenstaaten vor der Pleite bewahren?" A: Millionen-Knopf, B: Milliarden-Schalter, C: Billionen-Hebel, D: Trilliarden-Taste (richtige Antwort C). Sie entschied sich für den Milliarden-Schalter und ging mit 500 Euro nach Hause.

23. Januar 2012: Abiturientin im Nervenkrieg mit Jauch

Bei 8000 Euro war Schluss - und Günther Jauch fiel sichtbar ein Stein vom Herzen, als Martina Buchmeier Gallegos den Ratestuhl verließ. Denn ohne väterliche Hilfe des Moderators wäre die 19-jährige Abiturientin schon an 100-Euro-Einstiegsfrage gescheitert. Am meisten in Erinnerung blieb aber ihre eklatante Beratungsresistenz. Auf die Frage "Was sollte auf Güterbahnhöfen oder Flughäfen möglichst reibungslos vonstatten gehen?" antwortete sie mit "Porto" statt "Umschlag" und wollte selbst dann nicht von der falschen Antwort ablassen, als Jauch mit 100 Euro dagegen wettete. Minutenlang stritten sich die beiden, bis ein Anruf beim Opa die junge Frau doch noch auf die richtige Spur brachte.

8. Dezember 2012: Student redet sich um K(n)opf und Kragen

"Wir überlegen manchmal, ob wir 20-Euro-Fragen vorschalten sollen, damit die Überforderung nicht gleich zu Beginn einsetzt." Diese Spitze hatte gesessen, nachdem Maximilian Friedrich aus Marl gleich bei der 50-Euro-Frage ins Stocken geraten war. Wirklich peinlich wurde es aber erst bei der dritten Frage: "Will ich in der Kurzwarenabteilung sparsam sein, kommt es vor, dass ich mir nur einen? A: Schulter polster, B: Steh kragen, C:Reiß verschluss, D: Knopf leiste." Nur mithilfe des Publikums ging es für den 20-jährigen Studenten weiter.

10. Juni 2013: Ein Vehler mit Volgen

Bis zur zehnten Frage zockte sich Kandidatin Verena ohne Joker durch - und war sich auch jetzt ganz sicher. "Worauf deutet das 'V' bei einem V-Motor hin?". Als alte Autoquartett-Expertin hatte die 27-Jährige natürlich die richtige Antwort parat: "D - Zylinder-Anzahl". Nur, dass es dann doch "A - Bauform" war.

6. Mai 2013: Der verhängnisvolle Publikumsjoker

Der Einsatz war hoch, die Frage schwer. "Wer auf der 'Tribüne' Platz nimmt, tut dies der Wortherkunft zufolge eigentlich, um…?" - "A: gekrönt zu werden", "B: Recht zu sprechen", "C: Orgien zu feiern" oder "D: Almosen zu verteilen"? Kandidat Jérôme wollte sich doppelt absichern und geriet in Bedrängnis als Telefonjoker und Publikumsjoker zu unterschiedlichen Antworten tendierten. Weil die junge Dame im Publikum aber war vom Fach war - Jurastudentin mit Latinum - entschied sich Jérôme für D anstelle von B. Ein Fehler, der ihn um 124.00 Euro ärmer machte.

21. November 2013: Waldis Fußballwissen

Spezialthema: Fußball. Auf dem Ratestuhl des Promi-Specials: Waldemar Hartmann. Was konnte da schief gehen? Viel, als der Sportreporter überzeugt antwortet: "Deutschland hat noch nie im eigenen Land eine Weltmeisterschaft gewonnen." München 1974 - war da was?

5. Mai 2014: Der Herr Trinckgeld aus Luxemburg

Diesen Namen wird Patrick Klein nie wieder vergessen: Statt Bettel taufte er den Premierminister von Luxemburg kurzerhand in "Trinckgeld" um ("Schnorré" und "Almosyus" standen ebenfalls zur Auswahl). Der Politiker nahm's mit Humor und schrieb dem "WWM"-Kandidat per Facebook: "Wir haben alle gut gelacht", schrieb Bettel. "Wenn Sie mal in Luxemburg sind, sagen Sie mir bitte Bescheid. MFG der neue Premier ,-)."

kng/jwi