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Insolvenzverfahren: Boris Becker kommentiert Insolvenzauflagen auf Twitter - mit einem Seitenhieb auf die Medien

Gelassen und zuversichtlich hat Boris Becker die Meldung kommentiert, wonach sich Teile seines Insolvenzverfahrens noch bis 2031 hinziehen könnten. Via Twitter kündigte er an, seine restlichen Schulden bis Weihnachten begleichen zu wollen.

Becker am Rande der All England Championships, wo er für einen TV-Sender als Experte tätig war

Seit 2017 läuft das Insolvenzverfahren gegen Boris Becker. Im Sommer hatte der dreifache Wimbledon-Champion Pokale und Erinnerungsstücke an seine Tennislaufbahn versteigert, um das Verfahren schneller abschließen zu können.

DPA

Der ehemalige Tennis-Star Boris Becker hat gelassen auf die Mitteilung des Insolvency Service reagiert, wonach die Insolvenzauflagen gegen ihn bis ins Jahr 2031 verlängert werden. Via Twitter konnte sich der 51-Jährige auch einen kleinen Seitenhieb in Richtung Medien nicht verkneifen, denn zunächst bedankte er sich für die "mediale Anteilnahme" an der Notiz, die am Dienstag auf der Website der britischen Regierung zur Causa Becker veröffentlicht worden war. Darin war der dreimalige Wimbledon-Champion unter anderem dazu verpflichtet worden, den Darlehensgeber über seinen Status zu informieren, wenn er sich 500 britische Pfund oder mehr leiht. 

Boris Becker guter Dinge: Bis Weihnachten Schuld begleichen

"Fakt ist, dass ich 12 Jahre kein Geschäftsführer einer englischen Firma sein darf, aufgrund einer verpassten Deadline von Infos meinerseits", stellt Becker im ersten seiner beiden Tweets klar. Trotz seines Fehlers dürfe er aber Hauptgesellschafter sein. Im Weiteren gibt er sich kämpferisch und zuversichtlich, seine Gläubiger noch in diesem Jahr zufrieden zu stellen. "Es hat sich nichts geändert an der Tatsache, dass ich Hauptgläubiger (Bank) komplett befriedigt habe." Zudem sei er "guter Dinge, die Schuld an die restlichen Gläubiger bis Weihnachten zu begleichen, so Becker weiter. Nach eigenen Angaben handelt es sich dabei um eine sechsstellige Summe. Sollte ihm das gelingen, wäre das "das Ende meines Insolvenz Verfahrens", schließt der 51-Jährige.

Twitter-User stärken Becker den Rücken

Viele seiner Follower – auf Twitter hat die Tennislegende aktuell mehr als 685.000 – stärken Becker den Rücken. "Und es hat sich auch nichts an der Tatsache geändert dass du eine gottverdammte Legende bist!", schreibt da ein User. Ein anderer sieht nicht, "dass diese Dinge die Öffentlichkeit irgendetwas angehen. Becker müsse sich dazu "weder erklären noch rechtfertigen". 

Beckers Anwalt Christian-Oliver Moser hatte am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitgeteilt, dass Becker "der Verlängerung einzelner Insolvenzauflagen bis 2031 einvernehmlich zugestimmt habe". Wie sein Mandant nun auch über den Kurznachrichtendienst Twitter schrieb, bedeutete das aber nicht, dass "sich das gesamte private Insolvenzverfahren bis 2031 verlängert." Weiter hatte Moser angemerkt, dass Becker keine Vermögenswerte "unterschlagen oder verheimlicht" habe, sondern solche, "die ihm nach seiner Auffassung gar nicht zustehen" – zu spät angegeben habe.

Becker war 2017 von einem britischen Gericht für zahlungsunfähig erklärt worden. Eigentlich können Insolvenzverfahren in dem Land bereits nach einem Jahr abgeschlossen werden. Noch im Sommer hatte sich Beckers Vermögensverwalter nach der Versteigerung von Pokalen und anderen Erinnerungsstücken des ehemaligen Tennis-Profis optimistisch gezeigt, dass das Verfahren bald abgeschlossen sein kann.

js / mit DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?