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Dortmund "Kaufvertrag kam nicht zustande": Lotto-Gewinner Chico sorgt für Verwirrung um angeblichen Café-Deal

Eigentlich hatte Lotto-Millionär Chico damit geprahlt, direkt nach dem Gewinn sein Lieblingscafé gekauft zu haben. Jetzt macht er einen Rückzieher.

Seit seinem sensationellen Lotto-Gewinn sonnt sich Kürsat Yildirim, den alle nur Chico nennen, im Licht der Öffentlichkeit. Zehn Millionen Euro hatte der Dortmunder gewonnen und sich nach eigenen Angaben sofort ein paar Luxusautos gegönnt. Auf seiner Einkaufsliste stand auch sein Lieblingscafé in der Dortmunder Nordstadt. Das habe er sich unmittelbar nach dem Gewinn gekauft, erzählte Chico der "Bild". Angeblich hatte er das Lokal daraufhin in "Café Chico" umbenannt.

Jetzt machte der 42-Jährige einen Rückzieher: "Der Kaufvertrag des Cafés kam nicht zustande", erklärte er auf seinem Instagram-Account, wo ihm mittlerweile mehr als 190.000 Menschen folgen. "Café Raffaello in der Schützenstraße ist nicht von mir gekauft worden." Der Multimillionär will sein einstiges Lieblingscafé offenbar nicht mal mehr besuchen. Zumindest ließ er ebenfalls über Instagram wissen: "Zukünftig kann man mich dort nicht mehr auffinden." 

Lotto-Millionär Chico bläst Kauf seines Stammcafés ab

Zu den Hintergründen äußerte er sich nicht weiter. Allerdings hatte der angebliche Kauf für Irritationen bei dem eigentlichen Besitzer des Cafés gesorgt. "Das stimmt nicht, alles gelogen", hatte dieser "T-Online" gesagt. "Ich habe ihm gesagt, jetzt ist Schluss, seitdem ist er nicht mehr gekommen."

Nun hat der Lotto-Gewinner offenbar keine Lust mehr auf sein ehemaliges Stammcafé. Stattdessen zieht er jetzt die Konkurrenz vor. Auf Instagram posierte er vor einem anderen Café in der gleichen Straße, nur etwa hundert Meter entfernt, und schrieb dazu: "Wer mich sucht, findet mich hier."

Kurios: Auf Google Maps tragen beide Lokale mittlerweile den Namen "Café Chico". Allerdings muss das nichts heißen. Auf der Plattform müssen keine Nachweise erbracht werden, um einen Standort umzubenennen.

Quellen:  "Bild" / "T-Online"Kürsat Yildirim auf Instagram

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