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Berichte über "First Dogs" "Beiß-Vorfall" im Weißen Haus: Schäferhunde der Bidens ziehen vorerst aus

In Anzug und Krawatte steht Joe Biden - ein älterer weißer Mann mit dünnem weißen Seitenscheitel - am Rednerpult und spricht
Sehen Sie im Video: Präsident Joe Biden ist sicher, Ende Mai Impfstoff für alle US-Bürger zu haben.




Die USA werden nach Aussage von Präsident Joe Biden bis Ende Mai genug Impfstoff für jeden Erwachsenen im Land zur Verfügung haben. Er zeigt sich auch überzeugt, sein Ziel von 100 Millionen Impfungen innerhalb der ersten 100 Tage seiner Amtszeit zu erreichen. "Als wir ins Amt kamen, hatte die vorherige Regierung nicht annähernd genug Impfstoff für die Erwachsenen in Amerika bestellt. Das haben wir korrigiert. Dieses Land wird, ich sage es noch einmal, bis Ende Mai genügend Impfstoff zur Verfügung haben." Die Impfstoff-Herstellung in den USA hat jüngst einen weiteren Schub bekommen, als Biden eine Zusammenarbeit mit dem Pharmazie-Hersteller Merck bekannt gab, der seinem Kontrahenten Johnson&Johnson dabei helfen wird, das Vakzin mit einer Injektion herzustellen. Zusammen mit Pfizer und Moderna haben die USA nun drei Hersteller im Kampf gegen die Pandemie. Biden sagte zudem, dass er alles dafür tue, die Schulen wieder zu öffnen. Dabei betonte er wachsende Sorgen um die psychische Gesundheit der Schüler und dass Ungleichheiten beim Lernen von Zuhause aus entstehen würden. "Wir wollen, dass jeder Lehrer, jeder Mitarbeiter, jeder Betreuer bis Ende März mindestens eine Injektion erhält." Biden appellierte an die Bürger, vorsichtig zu sein und Regeln wie das Tragen von Masken zu befolgen. Am selben Tag schlug Greg Abbott quer, republikanischer Gouverneur des Bundesstaats Texas. Er hob die meisten Beschränkungen auf, wie das Tragen von Masken. Nächste Wochen dürften zudem die meisten Unternehmen und Geschäfte wieder ganz öffnen.
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Die Schäferhunde des US-Präsidenten Joe Biden und First Lady Jill Biden sind ins heimische Wilmington zurückgekehrt. Ein Grund, laut Medienberichten: aggressives Verhalten und ein "Beiß-Vorfall".

Nach gut einem Monat ist das Weiße Haus wieder hundelos. Nach einem "Beiß-Vorfall" hätten der drei Jahre alte Major und der 13 Jahre alte Champ den Amtssitz von US-Präsident Joe Biden verlassen müssen, berichteten US-Medien am Montag (Ortszeit). Sie seien seit vergangener Woche wieder in Bidens Haus in Wilmington im Bundesstaat Delaware.

Der jüngere der beiden Deutschen Schäferhunde habe aggressives Verhalten an den Tag gelegt und Angestellte und Sicherheitspersonal angesprungen, angebellt und angegriffen. Zudem habe es einen "Beiß-Vorfall" mit einem Leibwächter gegeben, wie der US-Sender CNN zuerst berichtete. Ob dieser dabei verletzt wurde, war nicht bekannt.

Konnten die Hunde sich nicht an das Leben im Weißen Haus gewöhnen?

Seit dem Ende der Präsidentschaft von Barack Obama hatten im Weißen Haus keine "First Dogs" mehr gelebt. Bidens Vorgänger Donald Trump war der erste US-Präsident seit mehr als einem Jahrhundert ohne Hund. US-Präsident Biden hatte Major 2018 aus einem Tierheim zu sich geholt. Wie CNN unter Berufung auf seine Quellen schreibt, ist der dreijährige Hund bereits zuvor durch aufgeregtes Verhalten aufgefallen. Der zirka 13-jährige Champ hingegen ist aufgrund seines fortgeschrittenen Alters deutlich ruhiger.

First Lady Jill Biden hatte vergangenen Monat Sängerin und Moderatorin Kelly Clarkson ("Since U Been Gone") ins Weiße Haus eingeladen und ihr die Schäferhunde vorgestellt. In der "The Kelly Clarkson Show" erklärte sie: "Sie müssen den Aufzug nehmen, das sind sie nicht gewohnt. Und sie müssen auf den Südrasen, während sie von vielen Menschen beobachtet werden." Biden habe es sich zur Aufgabe gemacht, dafür zu sorgen, dass "sich alle eingewöhnen".

Ob Champ und Major dauerhaft aus dem Weißen Haus verbannt wurden, ist nicht bekannt. Die Hunde wurden allerdings bereits zuvor immer dann nach Delaware gebracht, wenn die First Lady auf Reisen ging. Aktuell besucht Jill Biden Militärstützpunkte an der US-Westküste.

fs SpotOnNews AFP

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