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Abgewatscht - der Promi-Wochenrückblick: Karamba, Karacho und 600 Schlaftabletten

Heino vor Gericht. Das wurde ja auch endlich mal Zeit! Doch wer nun auf "lebenslänglich" für fortgesetzten Musikterrorismus hofft, hat sich zu früh gefreut. Wie übrigens auch Pop-Oma Madonna. Ihr Toyboy wird plötzlich widerspenstig.

Von Stefan Mielchen

Nein, er saß trotz Titeln wie "Wir tanzen Polka, denn wir lieben Germany" nicht auf der Anklagebank: Der blonde Barde Heino musste in dieser Woche vor Gericht erscheinen, allerdings nur als Zeuge. Nach einer abgesagten Tournee will die Versicherung nicht zahlen, weil der Volksmusiker seine Gesundheitsprobleme ("Karamba, Karacho, ein Whisky") verschwiegen haben soll. Der fühlt sich hingegen pudelwohl: "Ich war nie im Leben krank". Das hat Heino den Käufern seiner Platten dann wohl voraus. Dass Heino Jahrzehnte mit der schwarzen Barbara in seinem Wigwam zubrachte, scheint nicht ohne Folgeschäden geblieben zu sein: 120 Arztbesuche in nur zwei Jahren! Die erschütternde Diagnose: Ohrenrauschen, Rheuma, Rückenschmerzen. Außerdem ließ sich der 70-Jährige insgesamt 600 Schlaftabletten verschreiben. Davon jedoch will Heino allenfalls eine halbe selbst eingeworfen haben. Die anderen 599,5 Stilnox-Pillen verteilte er an Gattin Hannelore sowie an Bandmitglieder. Ist Heino also in Wahrheit ein skrupelloser Drogendealer? Dies würde zumindest die Chance erhöhen, dass er doch noch dauerhaft weggesperrt wird.

Als große Schlaftablette könnte sich am Ende auch noch Jesus Luz herausstellen, der 22-jährige Po an der Seite von Madonna. Der Schönling hielt seine großen blauen Kulleraugen in dieser Woche in die Kamera eines brasilianischen Fernsehsenders. Zu allem Überfluss machte er auch noch den Mund auf. Doch von oraler Befriedigung keine Spur. Über sein Verhältnis zur Queen of Pop sagte Jesus lapidar: "Ich habe nicht vor, sie zu heiraten. Ich kann auch nicht sagen, ob sie die Frau meines Lebens ist." Das hört Mutti aber gar nicht gerne! Andererseits: Warum sollte Madonna ein Jüngelchen heiraten, das von ihrer eigenen Tochter als "Kindermädchen" beschimpft wird? Okay, er sieht halt verdammt gut aus.

Wildes Züngeln und Toilettensex

Das denkt offenbar auch Paris Hilton von ihrem Lover Doug Reinhardt. Die beiden sind so verliebt, dass sie jetzt von einer Yacht in Cannes flogen. "Paris' Zunge steckte quasi permanent in Dougs' Hals" wusste der "Daily Mirror", während "Bild" sogar Toilettensex ausgemacht hatte. Es geht doch nichts über ein gewisses Stilbewusstsein. Bevor es allerdings zum Äußersten kam, schmissen die Gastgeber das Paar von Bord: Elton John und sein Gatte David Furnish werden auf ihre alten Tage aber auch immer zickiger!

So wie Familie Brangelina, die in Cannes ebenfalls für Schlagzeilen sorgte. Brad Pitt tauchte dort zwar mit seiner Gattin auf und strahlte mit Angelina Jolie um die Wette. Doch hinter den Kulissen soll Eiszeit an der Côte d'Azur geherrscht haben. Der Grund: Eifersucht. Brad lässt angeblich die Finger nicht von seiner Ex Jennifer Aniston und schickt ihr obendrein noch sexy SMS. Das allerdings sollte Angelina mal ganz entspannt sehen.

Vierbeiner statt Zweibeiner

Denn Jen scheint auf den Hund gekommen zu sein. Am Set dreht sich alles nur noch um sie und ihren Vierbeiner Norman. Der hat nicht nur seinen eigenen Stuhl und eine Masseuse, sondern isst auch mit der Crew: Bio-Reis und Fleisch von freilaufenden Hühnern. Ob Norman dabei auch Messer und Gabel benutzt, ist nicht überliefert. "Jennifer will ihn ständig bei sich haben", berichten genervte Mitarbeiter von ihrem Hundeleben. Das klingt irgendwie nach Entwarnung für die Vorzeige-Ehe. Denn bei aller Liebe zum Doggystyle: noch eine Glucke mit Sockenschuss braucht Brad bestimmt nicht - die hat er mit Angelina schließlich schon zuhause.

Als ähnlich gelagerten Charakter wird man auch die niedersächsische Schlagerkönigin Sarah Connor bezeichnen können. Ihre Hundeliebe kostete bereits einige Nachbarn das Leben. Doch vorerst herrscht Friede in Delmenhorst, denn Neufundländer-Dame Bailey wird nicht eingeschläfert. Nachdem sie mehrfach fremder Leute Kaninchen als Mitternachtssnack genossen hatte, musste sie sich einem Wesenstest unterziehen und wurde als "für Menschen ungefährlich" eingestuft. Das wäre auch mal eine prima Idee für Frauchen.

Sexfrust und Frustfigur

War sonst noch was? Na klar: Die ein oder andere Sexbeichte wurde in dieser Woche vor der Weltöffentlichkeit abgelegt. Brooke Shields beispielsweise ist nicht frei von Frust. Als Jungschauspielerin sorgte sie in den 80ern im feuchtheißen Klima der Blauen Lagune für ebensolche Träume ihrer pubertierenden Fans. Sie selbst hatte nicht soviel davon: Shields will erst im hohen Alter von 22 Jahren defloriert worden sein und macht dies jetzt für ihren Mangel an Körpergefühl verantwortlich. "Ich hätte früher mit dem Sex anfangen sollen, dann hätte ich keine Gewichtsprobleme bekommen", klagt sie. Auch eine Logik! Wenn's danach geht, dürfte aus Katie Holmes bald ein Moppel-Ich werden. Die Gattin von Schauspieler Tom Cruise klagt ebenfalls über akuten Mangel an Geschlechtsverkehr. Da muss sie sich allerdings nicht wundern: Als Sektenbeauftragter ist ihr Mann einfach viel zu busy. Der Job bei Scientology ist eben eine echte Missionarsstellung.