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Abgewatscht - der satirische Wochenrückblick: Ping-Pong-Pippa auf Prinz Harrys Spuren

Hat Pippa Middleton die ganze Nacht mit einem jungen Hotelier Tischtennis gespielt? Andere Sorgen hat Prinz Harry – und "Katzi", die Freundin von Richard "Mörtel" Lugner, sowieso.

Von Stefan Mielchen

Philippa Middleton, "Her Royal Hotness", steht vor schwerwiegenden Entscheidungen: Die Schwester der Herzogin von Cambridge ist in dieser Woche über den großen Teich gejettet, nachdem sich dort schon Schwippschwager Harry so prächtig amüsiert hatte. Zwar hat es Pippa nicht bis Las Vegas geschafft, doch auch in New York stehen die Typen Schlange: Bei den US-Open zeigte sich die 28-Jährige an der Seite eines reichen Harvard-Schnösels, zum Kontrast dinierte sie mit einem Eishockeyspieler.

Schließlich ließ sich Britanniens begehrteste Junggesellin auch noch von einem jungen Hotelier umgarnen. Der flog die Unschuld vom Lande im Privatjet in sein Sunset Beach Resort auf Shelter Island. Doch bevor die böse Boulevardpresse die schmutzigen Phantasien des Publikums befeuern konnte, gab das verhinderte Liebespaar Entwarnung: Man habe lediglich Tischtennis gespielt. Nee, is’ klar! In einem Hotel, das schon auf seiner Homepage mit unbekleideten Schönheiten wirbt, dürfte es sich bei Pippa wohl eher um Popo-Ping-Pong gehandelt haben.

Erst String-Bikini, dann Scheckbetrug

Derweil kommt Prinz Harry immer noch nicht recht zur Ruhe. Zurzeit muss er wieder als Soldat in Afghanistan Dienst schieben, und auch die Nacktsause in Las Vegas wirkt weiter nach. Als der 27-Jährige vergangene Woche krebskranke Kinder in London besuchte, betonte ein besonders kecker Sechsjähriger: "Ich bin froh, dass du etwas anhast, Prinz Harry."

Dies wiederum sah eine gewisse Carrie Reichert vor kurzem noch ganz anders: Sie schilderte in dieser Woche detailliert, was sich während der königlichen Nacktparty zugetragen haben soll: "Er war wirklich freundlich und verteilte seine Umarmungen", schwärmte die dralle Kosmetikerin im britischen "Mirror" von Harrys guten Manieren, um anschließend auszupacken: "Wir haben uns 15 oder 20 Minuten geküsst. Es war betrunkenes Rumgefummel, nicht romantisch, nur Spaß." Als echter Blau-Blüter hatte der Prinz da schon vollkommen die Kontrolle verloren. „Es gab zu dieser Zeit nicht viel zu reden, seine Klamotten waren schon weg. Ich hatte einen Bikini an. Einen String-Bikini", schilderte Carrie. Bevor sie noch pikantere Details verraten konnte, wurde sie allerdings aus dem Verkehr gezogen: Verhaftet wegen angeblichen Scheckbetrugs! Schade eigentlich.

Warmbadetag mit Michael Phelps

Denn dass in Las Vegas bleibt, was in Las Vegas passiert, glaubt seither ohnehin kein Mensch mehr. Auch Schwimmikone Michael Phelps haute dort nach seinem finalen Olympiatriumph in dieser Woche tüchtig auf die Pauke. Neben einer Nachtclub-Sause gönnte sich auch der 27-Jährige eine nächtliche Poolparty, bei der zahlreiche illustre Gäste ausgelassen mitfeierten.

Ob das mit dem 18-fachen Olympiasieger immer ein Vergnügen ist, darf allerdings angezweifelt werden – bei ihm herrscht nämlich gerne einmal Pulleralarm der anderen Art. So hatte Phelps dem Wall Street Journal unlängst noch anvertraut: "Ich glaube, jeder pinkelt in das Schwimmbecken." Für Schwimmer sei das irgendwie normal. "Wenn wir zwei Stunden im Wasser sind, gehen wir nicht wirklich raus, um uns zu erleichtern." Es geht schließlich nichts über einen schönen Warmbadetag.

1000 Euro pro Kilo

War sonst noch was? Na klar: Richard "Mörtel" Lugner wird auf seine uralten Tage noch zum Motivationstrainer! Das Wiener Opernballfaktotum machte seiner 66 Jahre jüngeren Freundin "Katzi" in dieser Woche ein bestechendes Geburtstagsgeschenk: "Für jedes Kilo, das sie zunimmt, bekommt sie 1000 Euro von mir", versprach der selbsternannte Suchttherapeut. "Ich habe für sie ein entsprechendes Sparbuch angelegt."

Dabei hat Anastasia gerade ganz andere Sorgen: Ihr künstlicher Busen musste wegen Vergiftungsgefahr entfernt werden. Doch "Katzi" lässt das Mausen nicht: Den Austausch der Implantate nutzte sie kurzerhand dazu, sich gleich noch größere machen zu lassen. Dass der ganze Rummel ihr mal wieder auf den Magen schlug, war da wenig überraschend. "Momentan darf sie eigentlich nur Joghurt essen", sorgt sich Lugner. Macht nix - alles andere findet sein Gspusi ohnehin zum Kotzen.