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Nach Prozess Enthüllungsbuch oder Berufung? Welche Optionen Amber Heard für ihre Zukunft hat

Amber Heard
Amber Heard bei der Urteilsverkündung im Prozess gegen ihren Ex-Mann Johnny Depp.
© Evelyn Hockstein / Picture Alliance
Nach dem Verleumdungsprozess zwischen Johnny Depp und Amber Heard steht die Schauspielerin vor den Scherben ihrer Karriere. Welche Optionen sie jetzt noch hat. 

Vor wenigen Tagen wurde Amber Heard beim Shopping fotografiert. Sie stöberte aber nicht etwa durch Luxusboutiquen, sondern durch "TJ Maxx", die amerikanische Version von "TK Maxx", einem Billig-Kaufhaus, in dem man ab und zu wahre Schnäppchen finden kann. 

Amber Heard: Enthüllungsbuch geplant?

An sich ist ein Promi, der einkauft, nichts Besonderes. Doch nach sieben Prozesswochen in Virginia ist alles, was Amber Heard und Johnny Depp derzeit tun, für Fans von Interesse. In ihrem Interview mit der "Today Show" bekräftigte Heard zuletzt die Vorwürfe gegen Depp und sprach davon, die Geschworenen seien durch die Wirkung des "Fluch der Karibik"-Stars und die öffentliche Aufmerksamkeit beeinflusst worden. Ihre Anwälte ließen außerdem verlautbaren, Heard habe die Millionen nicht, die sie Depp nun schulde. Insgesamt acht Millionen Dollar sind es. 

Wie eine Quelle dem Magazin "Ok" berichtete, soll Heard "pleite" sein. Ihre Hollywood-Karriere sehe sie als gescheitert an und habe deshalb "nichts zu verlieren". Dem Insider zufolge plane die "Aquaman"-Darstellerin, ein Enthüllungsbuch zu schreiben. 

Der 24. Juni ist entscheidend

Tatsächlich könnte sich Heard damit aber umso mehr in Bredouille bringen. Denn selbstverständlich würden Depp und seine Anwälte genau hinsehen, sollte sie Details aus der gemeinsamen Zeit niederschreiben. Sogar eine weitere Verleumdungsklage wäre eine Option. Ein Enthüllungsbuch aus Heards Feder würde also durchaus überraschen.

Rechtlich hätte Heard noch Optionen. Sie könnte gegen das Urteil aus dem Verleumdungsprozess in Revision gehen. Pläne dafür lägen offenbar auf dem Tisch, zumindest sagte Heards Anwältin Elaine Bredehoft der "Today Show", es gebe "einige ausgezeichnete Gründe". Ein entscheidender Tag wird der 24. Juni sein. Dort wird Richterin Penney Azcarate das Urteil final begründen. Von da an haben beide Parteien 30 Tage Zeit, um zu erklären, wie sie vorgehen wollen. 

Heard müsste innerhalb dieser Zeit sagen, ob sie in Revision gehen möchte. Aber auch Johnny Depp hat Möglichkeiten. So könnte er öffentlich erklären, die acht Millionen Dollar zu spenden oder sie gar nicht erst anzunehmen. Immerhin betonten seine Anwälte, es sei dem Schauspieler nie um das Geld gegangen. Für ihn wäre es ein cleverer PR-Zug – für Amber Heard könnte es finanziell die Rettung sein. 

Quellen: "OK" / "Daily Mail" / "Vanity Fair" / "New York Post"

ls

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