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Autounfall: Freeman verletzt, aber bester Laune

Entwarnung für Oscar-Preisträger Morgan Freeman: Der US-Schauspieler ist nach seinem schweren Autounfall bereits wieder zu Scherzen aufgelegt. Bei dem Horror-Crash in der Nähe seines Hauses im US-Bundesstaat Mississippi hatte sich der 71-Jährige mehrere Brüche zugezogen.

Der US-Schauspieler und Oscar-Preisträger Morgan Freeman ist bei einem Autounfall im Südstaat Mississippi schwer verletzt worden. Der 71-Jährige wurde in ein Klinikum in Memphis geflogen. Nach Mitteilung seiner Sprecherin brach sich der Schauspieler einen Arm, einen Ellenbogen und zog sich eine kleinere Schulterverletzung zu. Das Krankenhaus stufte die Verletzungen als ernst, aber nicht lebensbedrohlich ein. Freeman, der noch am Montagabend (Ortszeit) oder am Dienstag operiert werden sollte, sei bei guter Laune, sagte seine Sprecherin.

Laut Polizei befand sich auch eine Frau in dem Auto, die Besitzerin des Wagens. Beide waren angeschnallt. "Es gibt keine Hinweise, dass Alkohol oder Drogen eine Rolle spielten", sagte ein Polizeisprecher. Freeman wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Regional Medical Center nach Memphis im Nachbarstaat Tennessee geflogen, etwa 150 Kilometer nördlich der Unfallstelle. Über den Zustand der Mitfahrerin war zunächst nicht bekannt.

"Hier gibt's nichts gratis"

Der Schauspieler verunglückte in der Nacht zum Montag kurz vor Mitternacht im Bezirk Tallahatchie in der Nähe seines Hauses. Das Auto kam von der Landstraße ab und überschlug sich mehrmals. "Man musste ihn mit der Rettungsschere aus seinem Auto schneiden", sagte der Journalist Clay McFerrin von der Zeitung "Sun Sentinel", der kurz nach dem Unfall ankam. "Er war bei Bewusstsein. Er sprach und machte einmal sogar Witze mit den Leuten vom Rettungsdienst." Schaulustige hätten sich an der Unfallstelle eingefunden, berichtete der Augenzeuge weiter. Als jemand versucht habe, die Szene mit seiner Handy-Kamera aufzunehmen, habe Freeman gescherzt: "Hier gibt's nichts gratis".

Freeman gilt als einer der profiliertesten Schauspieler Hollywoods. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen "Miss Daisy und ihr Chauffeur", "Sieben", "Amistad" und "Deep Impact". Er war häufig für den Oscar nominiert, erhielt aber erst 2005 die Auszeichnung als bester Nebendarsteller in "Million Dollar Baby". Zuletzt war er in dem Batman-Film "The Dark Knight" an der Seite von Heath Ledger, Christian Bale, Michael Caine, Aaron Eckhart und Maggie Gyllenhaal zu sehen. In Deutschland kommt der Film am 21. August in die Kinos.

AP/DPA / AP / DPA