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Monarch am Steuerknüppel Bei dieser Airline fliegt Sie ein echter König - wenn sie Glück haben

Ein echter König im Cockpit? Bei der Fluggesellschaft KLM ist das tatsächlich so. 
Und das nicht nur, weil die Abkürzung für „Königliche Luftfahrtgesellschaft“ steht. Der niederländische König Willem-Alexander fliegt tatsächlich regelmäßig als Co-Pilot auf ganz normalen Linienflügen. 
Kaum jemand erkenne ihn in seiner Uniform der, sagte der Monarch der Tageszeitung De Telegraaf. "Der Vorteil ist, dass ich die Passagiere immer im Namen des Captains und der Mannschaft willkommen heißen kann. Dann muss ich meinen eigenen Namen nicht sagen." Nur wenige Passagiere würden seine Stimme erkennen, wenn er sich aus dem Cockpit melde.
Willem-Alexander ist leidenschaftlicher Pilot und darf auch den königlichen Privatjet, eine Fokker 70, fliegen. Um seinen Pilotenschein zu behalten, muss er mindestens 150 Flugstunden im Jahr absolvieren. Deshalb sitzt er als Gastpilot etwa zweimal im Monat am Steuerknüppel einer KLM-Fokker.
Für den Monarchen ist das offenbar sogar entspannend. "Man hat ein Flugzeug, Passagiere und eine Mannschaft. Dafür trägt man die Verantwortung. Dann kannst du die Probleme vom Boden nicht mit nach oben nehmen." 
Demnächst muss der royale Pilot allerdings umschulen: Die königliche Fokker wird durch eine Boeing ersetzt. Glücklicherweise hat auch KLM das Modell in der Flotte.
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Das "Königliche" trägt KLM bereits im Namen. Doch wer mit einer Fokker unterwegs ist, kann tatsächlich den Monarchen im Cockpit sitzen haben. Denn der niederländische König Willem-Alexander fliegt regelmäßig im Liniendienst - und bleibt meistens unerkannt. 

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