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Berechnung von Promi-Scheidungen: Haltbarkeitsdatum einer Ehe

Zwei Amerikaner haben eine mathematische Formel entwickelt, mit der sie die Chancen einer Promi-Ehe berechnen wollen. Bei Demi Moore und Ashton Kutcher ging ihre Rechnung auf. Carsten Maschmeyer und Veronica Ferres sollten sich demnach lieber nicht trauen.

Das kann ja nichts werden: Nicht selten stehen Promi-Ehen von Beginn an unter einem schlechten Stern. Etwa wenn Britney Spears volltrunken in Las Vegas in eine Kapelle stolpert, oder Kim Kardashian ihre Eheschließung als übertriebene TV-Soap inszeniert. Auch bei der Hochzeit von Demi Moore und Ashton Kutcher gab es Zweifel. 20 Jahre Altersunterschied: Da waren die Probleme programmiert.

Leider ist es Realität, dass Hollywood-Ehen sich oftmals nicht gerade durch ihre Beständigkeit auszeichnen. Renée Zellweger gab ihrem Ehemann Kenny Chesney nach vier Monaten den Laufpass, Nicolas Cage und Lisa Marie Presley hielten sich ganze drei Monate aus, ebenso lange wie Pamela Anderson und Kid Rock. Die 58-stündige Ehe von Britney Spears und Jugendfreund Jason Alexander schaffte es mit ihrer Kurzlebigkeit gar in das Guinness-Buch der Rekorde.

Nicht auszudenken, wie viele bittere aber auch teure Scheidungen den Stars erspart geblieben wären, hätten sie sich vorher ihre Chancen mit der Ehe-Haltbarkeitsformel berechnen lassen. John Tierney, Redakteur der "New York Times", und der Wissenschaftler Garth Sundem haben diese vor sechs Jahren gemeinsam entwickelt und in dieser Woche eine erste Bilanz gezogen. Die Ergebnisse sind verblüffend.

Nackte Haut und sinkende Chancen

Die Formel ist recht simpel: Eine große Rolle spielt der Bekanntheitsgrad der Frau. Ihr "Fame-Faktor" stellt sich aus der Anzahl der Nennungen ihres Namens in der "New York Times" und dem Boulevardblatt "National Enquirer" in den vergangenen 20 Jahren zusammen. Je bekannter die Frau, umso gefährdeter ist die Promi-Ehe. Wichtig dabei ist, ob die Frau häufiger in der seriösen Tageszeitung erwähnt wurde oder in dem Klatschblatt - je trashiger die Berichterstattung desto unbeständiger die Ehe. Auch die Freizügigkeit der Braut ist ein wichtiger Faktor: Berechnet wird sie anhand der ersten fünf Fotos in der Google-Suche, je mehr nackte Haut die Zukünftige zeigt, desto schlechter steht es um die Zukunft des Paares. Die Dauer der Beziehung und das Alter der Partner werden ebenfalls in die Berechnung einbezogen. Heraus kommt das Haltbarkeitsdatum der Ehe - die Chancen des Paares, noch in einem, fünf oder 15 Jahren zusammen zu sein.

Diese Haltbarkeitsformel mag eine Spielerei sein, in einigen Fällen lagen Garth Sundem und John Tierney mit ihrer Theorie jedoch richtig: Bei den Trennungen von Demi Moore und Ashton Kutcher, Pamela Anderson und Kid Rock sowie Britney Spears und Kevin Federline erwies sich ihre "Unified Celebrity Theory"-Methode als erfolgreich. Das nächste Paar auf ihrer Trennungs-Liste ist Will Smith und Jada Pinkett. Hochzeitstag ist im Dezember - die Formel macht keine Hoffnung auf ein rauschendes Fest. Und tatsächlich wird schon seit Wochen über eine Scheidung im Hause Smith spekuliert.

Gute Quote für Kate und William

Beste Chancen (71 Prozent), auch noch in 15 Jahren ein Paar zu sein, haben Prinz William und Kate Middleton. Bei Mark Wahlberg oder Harrison Ford sieht es ebenfalls rosig aus. Tom Cruise und Katie Holmes sowie Ben Affleck und Jennifer Garner müssen dagegen aufpassen: Laut mathematischer Berechnung hat ihre Ehe nur eine zehnprozentige Chance, in 15 Jahren noch zu bestehen.

Bei den deutschen Promi-Ehen wurde die Formel bislang noch nicht angewandt. Dabei scheint es, als könnte einer wie Carsten Maschmeyer dadurch viel Geld sparen - wenn es nach der mathematischen Formel der Amerikaner ginge. Ein Blick auf die freizügigen Google-Bilder seiner Verlobten Veronica Ferres lässt Böses ahnen.

kmi