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Demi Moore verlässt Ashton Kutcher: Schluss mit dem Ehebrecher

Demi Moore will nicht mehr. Nach sechs Jahren lässt sie sich von Ashton Kutcher scheiden. Die Affäre des "Two and a Half Men"-Stars brachte das Fass zum Überlaufen. Die gute Nachricht: Kutcher twittert wieder.

Von Frank Siering, Los Angeles

Am Schluss war es einfach zuviel. Wochenlang hatte Demi Moore ins nächtliche Kissen geheult, immer wieder schleppte sie sich zu gemeinsamen Therapiesitzungen ins Kabbalah-Zentrum in Los Angeles. Erschreckt stellte die 49-Jährige fest, dass sie auf Fotos immer abgemagerter aussah. Es half alles nichts. Auch "Seelenverwandtschaft" hat seine Halbwertzeit.

"Mit großer Traurigkeit und schweren Herzens habe ich mich entschlossen, meine sechsjährige Ehe mit Ashton zu beenden." ­ Das Statement kam von ihrem Publizisten. Wie ein Befreiungsschlag, ein Versuch, die wabernde Krise endlich davonzujagen. Moore hat erkannt, dass sie ihrem umtriebigen 16 Jahre jüngeren Ehemann nicht länger vertrauen kann. Die Scheidung ist beschlossene Sache.

Natürlich war es die letzte Affäre von Ashton, die das Fass zum Überlaufen gebracht hatte. Die Liebesnacht in San Diego. Mit einer 22-jährigen Blondine. Ausgerechnet am sechsten Hochzeitstag ließ Kutcher die Sau raus, machte der Charlie Sheen-Ersatz Bunga Bunga in einem Night Club.

Serienbetrüger?

Es war nicht das erste Mal, dass Kutcher Ehebruch vorgeworfen wurde. Schon im vergangenen Jahr meldete das "Star"-Magazin, Kutcher habe Moore mit einer jüngeren Gespielin namens Brittney Jones betrogen. "Date-Night auf einer Bowling Alley", lauteten damals die Schlagzeilen.

Kutcher regte sich fürchterlich auf über diese "Lügengeschichte", was sollte er auch sonst tun? ­Zuhause in Hollywood allerdings brodelte es schon damals mächtig. Demi habe ihm in jenen Tagen eine letzte Warnung ausgesprochen, hieß es.

Normalerweise wird eine Scheidung in Hollywood kurz und bündig mit den Worten "unüberbrückbare Differenzen" besiegelt. Nicht so bei Demi und Ashton. "Als Frau, Mutter und Ehepartner habe ich gewisse Werte und Schwüre, die für mich heilig sind. Und in diesem Sinne habe ich mich jetzt entschlossen, nach vorne zu blicken und mein Leben in die Hand zu nehmen", heißt es in einer Erklärung Moores.

Lebenszeichen via Twitter

Und Ashton Kutcher? ­Der Mann, der gerne mal in die verbale Mülltone greift - unlängst regte er sich via Twitter über die fristlose Kündigung eines Football-Trainers aus, ohne vorher recherchiert zu haben, dass der Coach in einen Kinderschänder-Vorfall verwickelt war ­- konnte sich trotz selbst auferlegtem Twitter-Verbot nicht zurückhalten.

"Ich werde die Zeit mit Demi immer ehren", teilte er via Twitter mit. Und weiter: "Eine Ehe ist eine ganz schwierige Sache. Und manchmal scheitert sie halt." Kein weiterer Versuch, die Affäre aus San Diego wegzureden, kein Appell an Demi, es vielleicht doch noch einmal zu versuchen.

Hollywood wartet auf Scheidungskrieg

Das "People"-Magazin berichtet, dass Moore Ashton immer noch liebe, aber mit der öffentlichen Demütigung einfach nicht länger klargekommen sei. Das "Star"-Magazin hingegen vermutet jetzt einen gnadenlosen Scheidungskrieg um ein gemeinsames Vermögen von geschätzten 290 Millionen Dollar.

Erst kürzlich waren Kutcher und Moore noch bei einem Campingtrip in Santa Barbara am Lagerfeuer fotografiert worden. Dort wollten sie ihre Probleme mit einem Kabbalah-Therapeuten durchdiskutieren. Offensichtlich verbrannte auf dem Zeltplatz die letzte Hoffnung auf die Rettung ihrer Ehe.