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Verlobung, Trennung und Versöhnung: Beziehungschaos in Hollywood

Will Smith vor der Scheidung? ­Justin Timberlake endlich verlobt? ­Zooey Deschanel will ihr Geld künftig alleine sparen. Und Sinéad O'Connor bläst nach einer Liebesnacht die Trennung vom 16-Tage Gatten ab. In Hollywood regiert zum Jahresstart das Beziehungschaos.

Von Frank Siering, Los Angeles

Hollywood startet mit echtem Beziehungschaos ins Neue Jahr. So vermeldet die US-Ausgabe von "In Touch" am heutigen Donnerstag, dass die Ehe von Will Smith und Jada Pinkett Smith endgültig vor einem Scherbenhaufen stehe. Dem Magazin nach habe Pinkett Smith mit Laura Wasser jetzt eine der berüchtigsten Scheidungsanwälte in den USA angeheuert. Sie vertrat schon Britney Spears, Maria Shriver und auch Kim Kardashian.

Die Smith-Ehe schien schon im August vergangengen Jahres in schweres Unwetter geraten zu sein. Im Sommer allerdings verneinte das Paar in einer gemeinsamen Erklärung noch die Trennungsgerüchte. "Wir sind noch zusammen, und unsere Ehe ist intakt", hieß es damals aus dem Smith-Lager.

Diesmal allerdings gibt es keine Durchalteparolen für die Presse. Der "Man in Black"-Star und seine Lebensgefährtin seit nunmehr 13 Jahren schweigen. Und scheinen tatächlich still und leise einige gemeinsame Investitionen aufzuteilen.

Turbulenter Start in 2012

So setzten sie erst kurz vor Weihnachten ihr hawaiianisches Domizil auf Kauai für 20 Millionen Dollar zum Verkauf in die Zeitung. Und Pinkett-Smith, sonst immer sehr darauf bedacht, ebenso wie ein Star behandelt zu werden wie ihr berühmter Ehemann, will nach Informationen von "In Touch" sogar eine Hauptrolle im Regie-Debut von Keanu Reeves abgelehnt haben. Sie wolle im Moment lieber Zeit mit ihren Kindern verbringen.

Will und Jada sind das neueste Paar in Hollywood, das turbulent ins Neue Jahr durchstartet. Auch Zooey Deschanel hat keine Lust mehr auf die traute Zweisamkeit mit Ehemann Ben Gibbard.

Das "New Girl"-Starlet reichte in Los Angeles die Scheidung ein und legte ihre Finanzen offen. 95.000 Dollar verdient der TV-Star demnach im Monat, hat rund 1.5 Millionen Dollar auf dem Konto und drei Kreditkarten, die alle unbelastet sind. Dem fröhlichen Single-Dasein kann also 2012 nichts mehr im Wege stehen.

Ein lang erwarteter Antrag

Mindestens ebenso kurios, wenn auch wesentlich positiver, die allerneueste Wasserstands-Meldung von Sinéad O'Connor.

Nach einer "erfüllten Liebesnacht", so sagte die "Nothing compares to you"-Sängerin selbst, habe sie sich entschlossen, es noch einmal mit Ehemann Berry Herridge zu versuchen. Eigentlich wollte O'Connor ihre Ehe ja bereits nach 16 Tagen beenden, weil sie sich "unendlich eingeengt" fühle. Nun also doch noch einmal die Kehrtwende.

Apropos, Kehrtwende. Justin Timberlake traut sich wohl doch endlich, seine Langzeitfreundin Jessica Biel ganz in die Arme zu schliessen. Nach diversen Berichten habe "JT" im Dezember im Skiurlaub in Jackson im US-Bundesstaat Wyoming um die Hand seiner "Jess" angehalten.

Der Sänger/Schauspieler/Geschäftsmann Timberlake schweigt bisher zu den Gerüchten. Aber Biel soll es angeblich schon von den Dächern in Hollywood herunterjubilieren. Der Traumhochzeit für 2012 scheint also nichts mehr im Wege zu stehen.

Versöhnung bei Schwarzeneggers?

Und um das Hin und Her im Liebesleben der Stars und Sternchen völlig durcheinanderzuwirbeln, mischt sich auch der einstige Gouvernator heftig mit ein. Seit einigen Tagen schon tauchen immer wieder neue Fotos auf, die sowohl Arnold Schwarzenegger wie jetzt auch Maria Shriver plötzlich wieder mit Ehering auf offener Strasse zeigen.

Versöhnung in Sicht? ­Als "Arni" von einem Paparazzi darauf angesprochen wurde, rutschte sein "Daumen hoch"-Zeichen blitzschnell Richtung Kamera. Begleitet von einem breiten Steiermark-Lächeln.

Wie schön, dass auch in der Welt von Glitzer und Glam ab und zu ein Fünkchen Hoffnung die öde Beziehungs-Diaspora zwischen Bel Air und Beverly Hills erhellt. Der Gedanke an ein Happy Ending - also vielleicht doch ein bisschen mehr als nur Kinorealität.