US-Justizministerium "Melania"-Regisseur Ratner umarmt auf Epstein-Foto innig eine Frau

Regisseur Brett Ratner (r.) auf einem Foto aus den Epstein-Akten
Regisseur Brett Ratner (r.) auf einem Foto aus den Epstein-Akten
© US Department of Justice
Gerade hat Regisseur Brett Ratner mit dem Dokumentarfilm "Melania" ein kleines Comeback gefeiert, da taucht erneut ein Foto in den Epstein-Akten auf – in eindeutiger Pose.

Brett Ratner, der Regisseur des Dokumentarfilms "Melania" über die US-Präsidentenehefrau, ist erneut auf einem Foto aus den Epstein-Akten zu sehen. Im Dezember 2025, als das US-Justizministerium den ersten Teil der Akten zum Fall des Sexualstraftäters und Pädophilen Jeffrey Epstein herausbrachte, war Ratner schon einmal auf Bildern mit dem Model-Agenten Jean-Luc Brunel und anonymisierten Frauen zu sehen.

Jetzt also wieder. Das Foto zeigt Epstein und Ratner mit zwei jungen Frauen, deren Gesichter unkenntlich gemacht wurden. Offenbar ist die Aufnahme am selben Ort entstanden wie die Bilder aus dem Dezember. Von keiner der Aufnahmen kann man auf ein Fehlverhalten der Protagonisten schließen.

Brett Ratner feierte zuletzt kleines Comeback

Am vergangenen Freitag hatte das US-Justizministerium in einer zweiten Veröffentlichung mehr als drei Millionen Seiten an Dokumenten, Tausenden Videos und weit mehr als 100.000 Fotos herausgegeben. Für Aufsehen sorgten E-Mails mit mächtigen Männern – darunter Tech-Milliardär Elon Musk und der britische Ex-Prinz Andrew. Insgesamt sind mittlerweile elf Datensätze auf der Webseite des Justizministeriums zu finden.

Für Ratner kommt die Veröffentlichung genau in dem Moment, in dem der Regisseur, 56 Jahre alt, mit "Melania" ein Mini-Comeback feierte. Brett Ratner war einst ein Überflieger in Hollywood. Mir 28 drehte er "Rush Hour" mit Jackie Chan und Chris Tucker, es folgten zwei sehr erfolgreiche Fortsetzungen. Ratner zeichnete für "Roter Drache", die Vorgeschichte zu "Schweigen der Lämmer", verantwortlich und für den X-Men-Film "Der letzte Widerstand".

Sieben Frauen beschuldigten ihn der sexuellen Belästigung

Im November 2017 lag seine Karriere in Hollywood in Trümmern. Im Zuge der "MeToo"-Debatte beschuldigten sieben Schauspielerinnen Ratner der sexuellen Belästigung. Das Studio Warner Bros. beendete umgehen die Zusammenarbeit. Seitdem hat er keine Filme mehr realisieren können – bis Melania Trump kam, für die er die Doku drehte. Zuletzt hieß es, US-Präsident Donald Trump setze sich dafür ein, dass Ratner bei "Rush Hour 4" wieder Regie übernehme.

Quelle: BBC

tis

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