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Carla Bruni-Sarkozy: Die nackte Première Dame

Splitterfasernackt, die Scham nur mit den Händen bedeckt - so posierte Carla Bruni-Sarkozy 1993 für den Fotografen Michel Comte. Heute, 15 Jahre später, ist Bruni die First Lady Frankreichs und daher könnte dieses Foto zum Staats-Akt geraten.

Das Auktionshaus Christie's will ein 15 Jahre altes Aktfoto der französischen Präsidentengattin Carla Bruni-Sarkozy versteigern. Es handle sich um ein "geschmackvolles Foto eines anerkannten Künstlers", betonte das Auktionshaus nach einem Bericht der Zeitung "Le Figaro" vom Dienstag. Zudem sei Carla Bruni-Sarkozy "eine der schönsten Frauen der Welt".

Auf dem Schwarz-Weiß-Foto des Fotografen Michel Comte ist das damalige Model unbekleidet in einer Pose zu sehen, die an ein Bild des neo-impressionistischen Künstlers Georges Seurat erinnert. Der Verkaufswert des Fotos wird auf etwa 2500 Euro geschätzt. Das Bild ist Teil der Sammlung des deutschen Unternehmers Gert Elfering, die am 10. April in New York bei Christie's versteigert werden soll.

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy dürfte wenig erfreut sein, dass seine Gattin erneut wegen Aktfotos zum Gesprächsthema wird. Bereits Anfang des Jahres hatte das spanische Magazin "DT" ein Foto von Bruni-Sarkozy gezeigt, auf dem sie nur mit Lederstiefeln bekleidet war. Am 26. März wird Nicolas Sarkozy in Begleitung seiner Frau Carla zum Staatsbesuch nach Großbritanninnien reisen und dort Königin Elisabeth II. zum Staasbankett treffen. Laut Medienberichten ließ sich Bruni-Sarkozy dafür extra in Protokollfragen unterrichten - von den aufgetauchten Aktfotos ist die Queen sicher "not amused".

Unterdessen herrscht weiterhin Verwirrung um den Nachnamen der Präsidentengattin. Nachdem der Élysée zunächst mitgeteilt hatte, dass die italienische Sängerin seit ihrer Hochzeit mit Nicolas Sarkozy ausschließlich dessen Nachnamen trage, ließ die Betroffene nun wissen, dass sie auf dem Doppelnamen Bruni-Sarkozy bestehe. Diese Bitte sei den britischen Behörden kurz vor dem geplanten London- Besuch des französischen Präsidenten offiziell übermittelt worden, berichtete "Le Parisien" am Dienstag.

DPA/jum / DPA