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Depressionen Nach scharfer Kritik an Video: Cathy Hummels löscht kontroverses Posting und bezieht Stellung

Cathy Hummels
Cathy Hummels litt in ihrer Jugend unter Depressionen
© Lukas Fortkord / DPA
Mit einem Retreat auf Rhodos wollte Cathy Hummels auf das Thema psychische Erkrankungen aufmerksam machen. An der Umsetzung übten zahlreiche Menschen Kritik. Jetzt hat die Influencerin reagiert. 

Es ist ein Thema, mit dem sich Cathy Hummels aus ganz persönlichen Gründen schon lange befasst: Mentale Gesundheit und im speziellen Depressionen. Dass sie selbst in der Vergangenheit darunter gelitten hat, darüber hat Hummels schon des Öfteren gesprochen. Und auch auf Instagram macht sie regelmäßig auf den Komplex aufmerksam. 

Cathy Hummels reagiert auf Kritik

Zuletzt stand die Münchnerin allerdings in der Kritik, nachdem sie auf Instagram ihr "Strong Mind Retreat" vorgestellt hatte. Mit mehreren Freunden und Prominenten reiste Hummels nach Rhodos, um so auf psychische Erkrankungen aufmerksam zu machen. Die Kritik ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Sie nutze das Thema Mental Health, um Produkte anzupreisen, befanden zahlreiche Menschen im Netz. 

Auch die Deutsche Depressionsliga monierte in einer Presseerklärung, wie das Thema in Hummels' Retreat-Postings dargestellt wurde. "Schwierig wird es, wenn bei manchen Social-Media-Accounts und Auftritten von Bloggerinnen und Bloggern der Eindruck entsteht, die Depression sei lediglich eine kurze Erscheinung und könne beispielsweise mit Sonnenstrahlen weggezaubert werden. Sehr heikel wird es, wenn sie augenscheinlich als Werbemittel eingesetzt wird, um (eigene) Produkte zu vermarkten", hieß es in dem Statement. 

Statement auf Instagram

Worte, die sich Hummels offenbar zu Herzen genommen hat. Auf Instagram gibt sie zu, dass manche Darstellungen "unglücklich und missverständlich formuliert [waren]. Wenn sich dadurch Menschen, vor allem Betroffene von Depression, oder anderen psychischen Erkrankungen, nicht ernst genommen oder verletzt gefühlt haben, tut mir das leid und ich entschuldige mich dafür", schreibt Hummels.

Sie erkennt an, dass sie mit ihrem umstrittenen Posting zum Retreat nicht nur "Awareness", wie sie selbst sagt, erzielt hat. "Eine Verharmlosung der Depression war in keinster Weise meine Absicht. Auch nicht, dass der Eindruck entsteht, ich würde die Erkrankung für Werbezwecke nutzen", erklärt sie. 

In Zukunft wolle sie ihre Reichweite weiterhin nutzen, um dem Thema Aufmerksamkeit zu geben. Denn sie "habe als Jugendliche unter schweren Depression gelitten", erläutert Hummels. Sie wolle "es sichtbar machen und auch zeigen, dass es jeden treffen kann". 

Quellen: Instagram Cathy Hummels / Deutsche Depressionsliga

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