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Vermisster DSDS-Star: So verabschiedet sich die Schauspielschule von Daniel Küblböck

Daniel Küblböck gilt seit dem 9. September als vermisst. Die Schauspielschule, an der Küblböck bis zuletzt gelernt hat, verabschiedet sich nun von ihrem Starschüler.

Daniel Küblböck

Daniel Küblböck gilt seit dem 9. September als vermisst

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Noch immer gibt das Verschwinden von Daniel Küblböck Rätsel auf. Was man bislang weiß: Der ehemalige DSDS-Teilnehmer sprang am 9. September von Bord des Kreuzfahrtschiffes "AIDAluna". Warum er das tat, weiß allerdings niemand. Suchtrupps der kanadischen Küstenwache versuchten über Stunden, den Sänger zu finden. Vergebens. 

Daniel Küblböck: Schauspielschule erinnert an ihn

Bis zu seinem Verschwinden war Küblböck Schüler der Schauspielschule ETI in Berlin. Am 30. November hätte er seine Ausbildung dort beendet. Auf der offiziellen Website der Einrichtung gedenkt die Schule ihres berühmten Studenten. "Wir vermissen unseren Schüler Daniel Kaiser-Küblböck, der am 30. November 2018 seine Ausbildung am ETI Berlin beendet hätte", steht dort neben einem Schwarz-Weiß-Bild des Entertainers.

Daniel Küblböck

Mit diesem Eintrag gedenkt die Schule Daniel Küblböcks auf ihrer Website

Die Schule selbst war nach dem tragischen Sprung des 33-Jährigen in die Kritik geraten. Besonders sein Vater Günther sieht bei dem ETI Berlin eine Mitschuld. "Er nahm die Ausbildung dort extrem ernst und war froh, dass im September alles vorbei gewesen wäre. Danach wollte er sich ein Engagement an einem deutschen Theater suchen", erzählte er der Zeitschrift "Bunte". "Er liebte es, klassische Stücke zu spielen. Leider wählte die Dozentin dann dieses, aus meiner Sicht, völlig kranke Stück 'Unschuld: Das Leben auf der Praça Roosevelt' als Abschlussarbeit aus. Daniel musste einen Transvestiten spielen. Das wollte er zuerst nicht, plötzlich ging er voll auf in der Rolle. Er wollte ja einen guten Abschluss machen", sagte er. 

Noch immer Rätsel

Tatsächlich war Küblböck anderen Kreuzfahrt-Passagieren wegen seiner Frauenkleidung aufgefallen. Dass das Stück und seine Vorliebe für Kleider etwas mit seinem Sprung zu tun gehabt haben könnte, ist allerdings nichts weiter als eine Mutmaßung. 

Quellen: "Bunte" / ETI Berlin

Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

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ls