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Vor seinem England-Besuch "Nasty": Donald Trump zieht gegen Herzogin Meghan vom Leder

Donald Trump Meghan Markle
Meghan Markle war 2016 kein Fan von Donald Trump. Er nennt sie deshalb "nasty".
© Brendan Smialowski/Victoria Jones/PA Wire / DPA / AFP
Sie unterstützte im Wahlkampf 2016 Hillary Clinton: Herzogin Meghan hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie kein Fan von Donald Trump ist. Das beruht seit Kurzem auf Gegenseitigkeit. 

Herzogin Meghan hat ihren Sohn Archie Harrison wohl zum genau richtigen Zeitpunkt bekommen. Denn weil die US-Amerikanerin noch in Elternzeit ist, wird sie US-Präsident Donald Trump bei dessen Staatsbesuch (ab 3. Juni) in Großbritannien getrost aus dem Weg gehen können. 

Trump ledert vor Staatsbesuch gegen Meghan

Während ihr Ehemann, Prinz Harry, mit Donald Trump zu Mittag essen wird, kann Meghan in Frogmore Cottage, dem Anwesen des Paares, bleiben. Der 37-Jährigen dürfte das zupass kommen. Denn aus ihrer Ablehnung Trump gegenüber hat Meghan nie einen Hehl gemacht. Vor den US-Präsidentschaftswahlen 2016, bei denen sie Hillary Clinton unterstützt hatte, nannte sie den Politiker "frauenfeindlich" und "polarisierend". 

Die britische Zeitung "The Sun" hat den aktuellen Präsidenten der Vereinigten Staaten jetzt mit Meghans Aussagen von damals konfrontiert. Und er reagierte, wie Trump eben reagiert. "Davon wusste ich nichts", sagte er und nannte die Herzogin "nasty" ("fies", "böse"). Das Schimpfwort benutzte der Präsident bereits in der Vergangenheit liebend gerne und meist dann, wenn er über Frauen sprach. Hillary Clinton war in seinen Augen "nasty", genauso die Demokratin Kamala Harris. Immerhin: Meghan halte er dennoch für ein geeignetes Mitglied der Royal Family. "Ich bin sicher, dass sie alles exzellent machen wird", ließ er verlauten. 

Prinz Harry wird auf Trump treffen

Er freue sich auf seinen Großbritannien-Besuch und auch darauf, erneut die Queen zu treffen, sagte Trump. Zweifelsohne werden einige Mitglieder des britischen Königshauses dem Präsidenten gegenüber gemischte Gefühle haben. Dass er einst über Prinzessin Diana sagte, er hätte sie sicherlich "flachlegen" können, werden vermutlich weder Prinz William noch Prinz Harry vergessen haben. 

Gut möglich also, dass Prinz Harry den vereinbarten Lunch nur zu gerne absagen würde. Dann könnte er stattdessen Zeit mit seiner "nasty" Ehefrau und dem neugeborenen Sohn verbringen. Klingt nicht nach der schlechtesten Alternative. 

Quelle: "The Sun"

ls

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