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Ehemaliger Auslandskorrespondent: Fernsehjournalist Leclercq stirbt in Kairo

Der ehemalige ARD-Korrespondent Patrick Leclercq ist im Alter von 60 Jahren gestorben. Der Fernsehjournalist berichtete für die Tagesschau unter anderem aus dem Süden Afrikas und Saudi-Arabien.

Der Fernsehjournalist Patrick Leclercq ist tot. Er starb in der Nacht zum Sonntag im Alter von 60 Jahren nach langer Krankheit in Kairo, wie die Redaktion der "Tagesschau" mitteilte. Leclercq war vor allem in den 80er und 90er Jahren ARD- Korrespondent in Afrika und im Nahen Osten. Ab 1982 berichtete er über den libanesischen Bürgerkrieg, später arbeitete er als Korrespondent aus dem südlichen Afrika, ab 1988 in Kairo. 1991 berichtete er aus Kuwait und Saudi-Arabien über den Golf-Krieg. Wegen seiner Heirat mit einer Ägypterin trat Leclercq zum Islam über.

1999 wurde Leclercq einer der beiden Chefredakteure der Redaktion ARD-aktuell in Hamburg ("Tagesschau", "Tagesthemen"). 2005 kehrte er für die ARD nach Kairo zurück. Im Sommer 2009 schied er aus gesundheitlichen Gründen aus.

Der gebürtige Baden-Badener begann seine journalistische Karriere 1973 beim Süddeutschen Rundfunk (SDR), einem der Vorgänger des heutigen Südwestrundfunk (SWR).

DPA/mm / DPA
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