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EM-Finale Er pfeift auf die Etikette: Das EM-Finale der Frauen macht Prinz William zum nahbaren Royal

Prinz William EM-Finale
Prinz William umarmt bei der Siegerehrung nach dem EM-Finale Leah Williamson
© Danny Lawson/PA Wire / DPA
Nach dem Sieg der englischen Nationalmannschaft gegen die Deutschen tröstete Prinz William höchstpersönlich die Verliererinnen und beglückwünschte die Siegerinnen. Dabei pfiff er auf die Etikette. 

Wenn sogar ein Royal das Protokoll bricht, dann muss es eine Ausnahmesituation sein.

Nachdem Prinz William und seine Tochter Charlotte der englischen Mannschaft bereits am Nachmittag per Videobotschaft viel Glück wünschten, war der Thronfolger am frühen Sonntagabend selbst im Wembley Stadion. 

EM-Finale: Prinz William pfeift auf die royale Etikette

Er sah mit an, wie die englische Mannschaft in Führung ging und Deutschland wenig später den Ausgleich schoss. Beim Siegtor seiner Landsfrauen in der Verlängerung jubelte der Royal überglücklich.

Prinz William ist selbst großer Fußballfan. Umso ausgelassener wirkte er bei der Siegerehrung. 

Er war so entspannt, dass er sogar mit dem royalen Protokoll brach. Den deutschen Verliererinnen sprach der 40-Jährige Mut zu und umarmte einige von ihnen sogar. Auch manche der englischen Spielerinnen nahm William in den Arm. Dass es eigentlich verboten ist, Royals zu umarmen, kümmerte an diesem historischen Abend niemanden. 

Die Queen gratuliert den Spielerinnen

Auch die Queen höchstpersönlich gratulierte der englischen Nationalmannschaft. "Meine herzlichsten Glückwünsche und die meiner Familie gehen an Sie alle zum Gewinn der Fußball-Europameisterschaft der Frauen. Es ist ein großer Erfolg für die gesamte Mannschaft, einschließlich der Betreuer. Die Europameisterschaft und Ihre Leistung wurden zu Recht gelobt. Ihr Erfolg geht jedoch weit über die verdiente Trophäe hinaus", sagte sie und betonte die Bedeutung des Sieges für zukünftige Generationen, besonders für junge Mädchen. 

Vor mehr als 80.000 Fans gewann die englische Nationalmannschaft das Finale der Frauen-Europameisterschaft mit 2:1. Es ist der erste internationale Titel einer englischen Mannschaft seit der Weltmeisterschaft 1966, als die Herren-Nationalmannschaft ebenfalls Deutschland besiegte. 

ls

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