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Entzug im Schnelldurchlauf Lindsay Lohan aus Suchtklinik entlassen


Eigentlich sollte sie erst im Januar 2011 entlassen werden, doch Lindsay Lohan ist schon jetzt wieder auf freiem Fuß. Am Dienstag durfte die Schauspielerin vorzeitig die geschlossene Suchtklinik in Los Angeles verlassen - und arbeitet bereits an der Vermarktung ihres Klinik- und Knastaufenthalts.

Lindsay Lohan ist nach US-Medienberichten am Dienstag vorzeitig aus der Entzugsklinik entlassen worden. Ihr Anwalt Ed McPherson bestätigte, dass die 24-jährige Schauspielerin nach 23 Tagen im UCLA Medical Center in Los Angeles die geschlossene Anstalt verlassen habe. Radaronline.com meldete, dass Lohan das Gebäude durch eine Hintertür verließ. Eigentlich hatte im Juli ein Gericht entschieden, dass Lohan in der Klinik einen 90-tägigen Entzug absolvieren muss.

Auch vor ihrem Entzug hatte Lohan Glück im Unglück: Ursprünglich sollte sie eine 90-tägige Haftstrafe wegen Alkohol- und Drogenvergehen absitzen, bevor sie in die Drogenklinik eingewiesen wurde. Sie durfte das Frauengefängnis Lynwood bei Los Angeles schon nach 13 Tagen Haft wieder verlassen. Wegen Überfüllung der Gefängnisse in Kalifornien ist es dort üblich, Straftäter mit geringen Delikten und bei guter Führung schon nach Verbüßung eines Bruchteils des Strafmaßes auf freien Fuß zu setzen.

Entzugsklinik soll pro Woche 40.000 Dollar kosten

Hätte sie in beiden Fällen ihre komplette Strafe abgesessen, wäre Lohan erst Mitte Januar 2011 aus der Entzugsklinik entlassen worden. Konnte Lindsay ihre Sucht wirklich schon in 23 Tagen besiegen? Ihr Promibonus spielte bei der Entscheidung wohl keine Rolle, denn nach einem Bericht des Internetdienstes Tmz.com ergaben die ärztlichen Untersuchungen im UCLA Medical Center, dass Lindsay Lohan keineswegs so gravierende Probleme mit Drogen und ihrer Psyche habe wie zuvor angenommen. Trotzdem muss Lindsay wohl weiterhin strenge Drogentests absolvieren und soll auch nach ihrer Entlassung ambulant betreut werden. Schließlich ist sie noch bis August 2011 auf Bewährung.

Die vorzeitige Entlassung wirkt sich auch positiv auf Lohans Finanzen aus. Eine Woche in der renommierten Entzugsklinik soll angeblich 40.000 Dollar kosten – für die Schauspielerin, deren letzte Erfolge schon einige Zeit zurückliegen, kein Pappenstiel. Doch sie weiß bereits, wie sich das Geld wieder reinholen lässt - Lohan verlangte von dem Magazin "OK!" eine Million Dollar für ihr erstes Interview in Freiheit.

ter/DPA DPA

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