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Fernab der britischen Heimat: Pete Doherty begibt sich zum Drogenentzug nach Thailand

Immer wieder hat Pete Doherty versucht, von den Drogen loszukommen. Jetzt ist der britische Musiker nach Thailand gereist und hat sich in die Obhut einer Klinik begeben. Dafür lässt er ein paar Festivals sausen.

Nach etlichen Jahren der Abhängigkeit will Pete Doherty nun endlich seine Sucht überwinden. Einige Entziehungskuren hat der britische Musiker schon hinter sich - jetzt will er fernab der Heimat in Thailand sein Glück versuchen.

In einem Brief auf seiner Homepage wird sein Vorhaben ausführlich geschildert. Am Dienstag habe der 33-Jährige London verlassen und sei inzwischen in der Klinik "The Cabin" in Chiang Mai eingetroffen. Von seinem Aufenthalt erhoffe er sich, ein für alle Mal von den Drogen loszukommen. Neben der klassischen medizinischen Betreuung stehe auch Yoga und Elefantenreiten auf dem Programm. Was merkwürdig anmuten mag, habe bei anderen Patienten bereits gute Erfolge erzielt.

Doherty versuchte bereits mehrere Male vergeblich gegen seine Sucht anzukämpfen. So verbrachte er zuletzt 2007 sechs Wochen in der Entzugsklinik "Clouds House" im englischen Salisbury, um von seiner Heroin- und Crack-Abhängigkeit loszukommen. Nach kurzer Zeit wurde er damals allerdings wieder rückfällig. Im Mai 2011 wurde er wegen Kokainbesitz schließlich zu sechs Monaten Haft verurteilt, aus der er bereits im Juli 2011 wieder entlassen wurde.

Damit Doherty diese Therapie auch durchzieht, ist sein Manager Andy Boyd mit von der Partie. Dieser wird dann wohl ein Auge auf seinen Schützling haben - nicht zuletzt auch, weil demnächst ein neues Album produziert werden soll. Allerdings muss Doherty wegen des Klinikaufenthalts ein paar Konzerte ausfallen lassen.

kgi/Bang
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