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Fernsehstar Oliver Pocher "Ja" zu Jauch - "nein" zu Schmidt


Oliver Pocher liebt Tipps von "Alten Hasen", wenn es um seine berufliche Karriere geht. Die Frage ist nur, was die ihm bis jetzt geraten haben. Pochers Lieblingsratgeber heißt jedenfalls nicht Harald Schmidt.

Jeder braucht wohl ab und an einen Ratschlag, einen Hinweis, berufliche Orientierungshilfe. So anscheinend auch Oliver Pocher. Das klingt vielleicht überraschend, wenn man sich Pochers Fernsehkarriere so anschaut. Es könnte allerdings auch sein, dass er sich erst in den letzten Monaten überlegt hat, mal um den ein oder anderen Ratschlag zu bitten. Sein Favorit als beruflicher Wegweiser: Günther Jauch. "Er ist einer von denen, die ich mit einbeziehe, wenn es in irgendeiner Weise beruflich was zu entscheiden gibt", so Pocher im Interview mit dem "Playboy".

Schmidt? - Nein danke

Ganz anders verhält es sich mit seinem ehemaligen Co-Moderator Harald Schmidt. Dessen "Pocher-Bashing" sei nämlich "komplett unsouverän". Während der gemeinsamen Zeit habe er trotzdem etwas von Schmidt gelernt. Die Frage sei aber, ob reiner Zynismus wirklich weiterbrächte. Nun ja, Harald Schmidt zumindest schon.

Pochers Late-Night-Show bei Sat.1 hingegen floppte – doch das lässt den 33-Jährigen nicht an sich selbst zweifeln: "Es war nie mein Ziel, bei allen beliebt zu sein. Der Erfolg wird im Fernsehen nun mal an Quoten gemessen und die waren bei Sat.1 nicht so, wie man sich das vorgestellt hat." In der "Bild am Sonntag" verglich er Fernsehen mit Fußball: "Jede Saison werden die Karten neu gemischt und die Mannschaft muss auf dem Platz beweisen, was sie kann."

Der Vergkleich passt immerhin zum neuen Job. Denn seit Juli 2011 moderiert Oliver Pocher "Samstag LIVE!" auf Sky. Ob er sich aber wirklich voll und ganz auf seriöse Sport-Berichterstattung einlassen kann, muss sich noch zeigen. Und natürlich auch, ob Günther Jauchs Ratschläge sich positiv auswirken.

hw/Bang/AFP AFP

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