Es ist ein Ort, der für Falco-Fans weltweit eine besondere Bedeutung hat: die Straße bei Puerto Plata in der Dominikanischen Republik, wo Österreichs größter Popstar am 6. Februar 1998 bei einem Autounfall ums Leben kam. Nun entsteht dort erstmals eine offizielle Gedenkstätte. Das "Falco Memorial - Puerto Plata" wird am 19. Februar feierlich eröffnet - an jenem Tag, an dem Johann Hölzel (1957-1998), wie der Musiker bürgerlich hieß, Geburtstag gehabt hätte.
Die Falco Privatstiftung gab die Errichtung des Memorials am Dienstag bekannt. Die feierliche Einweihung am 19. Februar um 17:30 Uhr Ortszeit soll ein würdiger Rahmen werden. Zur Veranstaltung werden laut der Stiftung Falco-Fans aus aller Welt sowie zahlreiche Ehrengäste, Zeitzeugen, Wegbegleiter und Freunde des verstorbenen Künstlers erwartet. Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Leben, Werk und internationale Bedeutung des Ausnahmemusikers dauerhaft zu bewahren. Auf der offiziellen Instagram-Seite wurden in den letzten Tagen bereits Bilder von den Baumaßnahmen geteilt.
Der tragische Unfall vor fast 28 Jahren
Am 6. Februar 1998 war Falco auf einer Straße nahe Puerto Plata unterwegs, als sein Geländewagen mit einem Reisebus kollidierte. Der damals 40-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Bei der anschließenden Obduktion wurden bei ihm ein Blutalkoholwert von 1,5 Promille und große Mengen an Kokain sowie etwas Marihuana nachgewiesen. Seine Grabstätte am berühmten Wiener Zentralfriedhof ist bis heute eine Pilgerstätte für seine Fans.
Sein Tod erschütterte die Musikwelt - schließlich war Falco einer der wenigen deutschsprachigen Künstler mit internationalem Erfolg. Sein Hit "Rock Me Amadeus" erreichte sogar die Spitze der US-amerikanischen Billboard-Charts. Weitere erfolgreiche Songs von Falco waren unter anderem "Der Kommissar", "Jeanny", "Vienna Calling", "Out of the Dark" oder "Egoist".