Jeannine Michaelsen "Duell um die Welt"-Aus war "krass emotional"

Jeannine Michaelsen fiel der "Duell um die Welt"-Abschied schwer.
Jeannine Michaelsen fiel der "Duell um die Welt"-Abschied schwer.
© IMAGO/Eventpress
13 Jahre lang war Jeannine Michaelsen Teil von "Joko & Klaas - Das Duell um die Welt". Man sei zum richtigen Zeitpunkt gegangen, betont sie.

13 Jahre lang gehörte Jeannine Michaelsen (44) fest zum Inventar von "Joko & Klaas - Das Duell um die Welt". Als die ProSieben-Show im Dezember 2024 ihr Finale feierte, war auch für die Moderatorin eine Ära zu Ende. Im ARD-Podcast "Deutschland3000 mit Eva Schulz" blickt sie nun auf den emotionalen Abschied zurück.

"Wenn es dem deutschen Fernsehen an einem doll mangelt, dann an Menschen und Formaten, die die Fähigkeit haben zu erkennen, wann es gut ist", erklärt Michaelsen das Ende der erfolgreichen Show. Man habe sich selbstbestimmt dazu entschieden, zu "gehen, wenn wir finden, dass es zu Ende erzählt ist".

Der Abschied traf sie härter als erwartet

Von ihren Emotionen am letzten Drehtag war die Moderatorin daher überrascht. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich dann doch am Ende so mit den Tränen kämpfen musste, noch während der Aufzeichnung", gibt sie im Podcast-Gespräch zu. "Aber es ist dann schon auch krass emotional."

Michaelsen hatte in der finalen Show oft im Mittelpunkt gestanden: Sie eröffnete den Abend mit einer Musical-Rap-Version des Beastie-Boys-Hits "Sabotage" und ließ sich als allerletzte Challenge in Frankreich an einem Heißluftballon hängend in die Luft katapultieren. In einem Brief würdigten Joko Winterscheidt (47) und Klaas Heufer-Umlauf (42) ihre langjährige Kollegin zudem als "taffer als wir beide zusammen! Du warst und bist mehr als unsere Moderatorin, du bist unsere Freundin". Am Ende übergaben sie ihr den Weltmeistertitel.

Im Dschungel lernte sie sich neu kennen

Doch Michaelsen wäre nicht Michaelsen, wenn sie sich nach dem Show-Aus auf die faule Haut gelegt hätte. Noch bevor die letzte Folge von "Duell um die Welt" ausgestrahlt wurde, stellte sie sich einer völlig anderen Herausforderung: der Survival-Show "7 vs. Wild". Für das Amazon-Prime-Format lebte sie tagelang im Amazonas-Dschungel - eine Erfahrung, die sie an ihre Grenzen brachte.

"Ich finde es dann doch erstaunlich festzustellen, wie viel resilienter ich bin als ich das dachte in solchen Situationen", erzählt Michaelsen über ihre Zeit im Regenwald. Die körperliche Belastung war enorm: "Mir ist ein Tag noch nie so lang vorgekommen, vor allen Dingen, wenn man in dem Zustand der völligen körperlichen Erschöpfung ist." Eine Sache vermisste sie im Dschungel allerdings trotzdem überhaupt nicht: ihr Smartphone. Die Zeit ohne Handy habe sie "total genossen".

SpotOnNews

PRODUKTE & TIPPS