Geheimhochzeit Stéphanie von Monaco heiratet Zirkusartisten


Die aufmüpfige Prinzessin Stéphanie von Monaco hat wieder Mal geheiratet. Ihr Auserwählter ist der Zirkusartist Adans Lopez Peres.

Die aufmüpfige Prinzessin Stéphanie von Monaco (38), Mutter dreier Kinder, hat zum zweiten Mal geheiratet. Ihr Auserwählter ist der portugiesische Zirkusartist Adans Lopez Peres, berichteten "Bunte.T-Online" und die Illustrierte "Die Aktuelle" am Dienstag. Ort der heimlichen Trauung am vergangenen Freitag war das Standesamt von Genf in der Westschweiz. Das Fürstentum Monaco hat die Eheschließung der Prinzessin mit dem 29-Jährigen praktisch bestätigt. Er denke, dass es "eine Zeremonie in Genf" gegeben habe, meinte ein Sprecher des Fürsten Rainier III. mit monegassischer Zurückhaltung.

Heirat im kleinsten Kreis

Lediglich die drei Kinder von Stéphanie sollen neben den Trauzeugen anwesend gewesen sein. Eine offizielle Bestätigung des Palastes gab es nicht, "weil es eine private Angelegenheit ist". Dem 80-jährigen Fürsten liege aber daran, "dass seine Kinder glücklich sind", meinte der Palast-Sprecher lakonisch zu Berichten, nach denen Rainier sein rasches Einverständnis auch daher gegeben habe, weil Stéphanie wieder schwanger sei. Es wäre das vierte Kind vom dritten Mann. 1996 war Stéphanie nach nur gut einjähriger Ehe von Daniel Ducruet, ihrem Ex-Leibwächter und Vater ihrer ersten beiden Kinder Louis und Pauline, geschieden worden.

Beim Zirkusfestival hat es gefunkt

Gefunkt haben soll es zwischen der Prinzessin und dem jüngeren Zirkus-Artisten bereits im Januar 2001, als die Stéphanie Adans Peres beim Zirkusfestival in Monaco den Silbernen Clown überreichen durfte. Später berichtete vor allem die Schweizer Presse wiederholt von der "neuen Liebe" der jüngsten Fürstentochter aus Monaco, die sich im Jahr 2002 endgültig von dem Schweizer Zirkusdirektor Franco Knie getrennt hat. Doch auch mit ihrer neuen Liebe blieb sie der Zirkuswelt - und dem Zirkus Knie - verbunden.

Die Prinzessin lebt im Wohnwagen

Die Prinzessin lebte weiterhin in ihrem klimatisierten Luxus- Wohnwagen nahe den Zelten des Zirkus Knie. Dass es ernster zwischen ihr und dem Handstand-Künstler sein könnte, das legte die heftige Reaktion des monegassischen Fürsten nach einem offenherzigen Bericht der Pariser "Paris Match" nahe - Rainier ließ entschieden und mit juristischem Nachdruck dementieren, dass er seine geschiedene Tochter wegen der neuen Eskapaden aus seinem Palast geworfen habe. Auf Monacos traditioneller Rotkreuz-Gala glänzte Stéphanie vor kurzem durch Abwesenheit. Sie sei auf Urlaub, hieß es in Monaco.

Das stimmte so auch. Denn die Prinzessin verlegte ihr fahrbares Feriendomizil offensichtlich in der Schweiz immer so, dass sie - von Bastmatten vor neugierigen Blicken geschützt - ihrem Künftigen so nah wie möglich war. Das Schweizer Boulevardblatt "Blick" hielt präzise fest, dass sie ihren riesigen Camper im August von Luzern nach Bern steuerte und wie sie Ferien mit dem Zirkus-Artisten genoss. Der Weg von der Hauptstadt der Eidgenossen zum historischen Standesamt der Westschweizer Stadt am See war da nicht mehr so weit.

Hanns-Jochen Kaffsack


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