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GNTM-Finale 2020 "Man sagt nicht am Finaltag: Ich höre jetzt auf": Das denkt Günther Klum über Lijanas Ausstieg

GNTM FInale 2020
Sehen Sie im Video: Twitter-Reaktionen zum Finale von "Germany's Next Topmodel" 2020.




Kein Publikum, keine Stargäste, Heidi im Homeoffice und Applaus vom Band: ProSieben hat am Donnerstagabend coronabedingt ein Finale von "Germany's Next Topmodel" gezeigt, das es so noch nie gab. Und laut vieler Twitter-User so auch besser nicht mehr geben sollte.
Eine Überraschung gibt es allerdings: Kandidatin Lijana setzt ein Zeichen gegen Mobbing und wirft freiwillig das Handtuch.
Der Heidi-Ersatz vor Ort war Fotograf Christian Anwander, der mehr oder weniger lustlos durch den Abend führte.
Was dieses Corona-Finale zeigt: Auf Twitter gibt es immer etwas zu diskutieren. Selbst bei einer dreistündigen, langweiligen Live-Sendung mit Heidi Klum im Videocall.
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GNTM-Teilnehmerin Lijana Kaggwa entschied im Live-Finale, die Show zu verlassen. Günther Klum, bei dessen Agentur die Kandidatinnen unter Vertrag sind, hat dafür nur zum Teil Verständnis.

Selten hat der Auftritt einer GNTM-Kandidatin für so viel Wirbel gesorgt wie der von Lijana Kaggwa im Finale der 15. Staffel. Die 24-Jährige entschied sich während der Live-Show auszusteigen - sehr zur Verwunderung von Jury-Chefin Heidi Klum und allen anderen Beteiligten. Die Hessin nannte das anhaltende Mobbing gegen sie und ihre Familie als Grund für ihre Entscheidung.

"Lijana hat entschieden, dass sie aufhört. Das muss man respektieren. Wenn aber einer drei Monate Topmodels macht, dann sagt man nicht am Finaltag: Ich höre jetzt auf", sagte nun Heidis Vater Günther Klum in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung. Es sei schade für die Fünftplatzierte Tamara. Hätte Lijana ihren Wunsch aufzuhören früher geäußert, hätte die Österreicherin nachrücken können, sagte Klum. "Es ist schwierig, die Models vor Mobbing zu schützen. Es ist ein Manko der sozialen Medien. Die Heidi wurde natürlich früher auch immer mal wieder beschimpft, aber nicht so sehr wie die Kandidaten heute", so der 74-Jährige weiter.

Corona ist für Günther Klum "wie eine Grippe"

Klum führt die Agentur "One Eins Fab", bei der die GNTM-Kandidatinnen unter Vertrag stehen. Durch die Corona-Krise halten sich auch bei diesem Unternehmen die Aufträge in Grenzen. "Das ist natürlich auch für uns nicht so lustig. Wir hätten es lieber, dass wir mehr machen können", gesteht der Manager. Sorge, dass er selbst an dem Virus erkranken könnte, hat Klum offenbar nicht. "Es ist für mich wie eine Grippe. (...) Dass jetzt jeder eine Maske tragen muss, bei einer Krankheit, die nicht tödlich ist, da fehlt mir hier in Deutschland das Verständnis", sagte er.

Heidi Klum mit Tochter Leni

Zu seiner Tochter Heidi und den Enkelkindern halte er derzeit über Videokonferenzen Kontakt. So bekam er auch den ersten Freund der 16-jährigen Leni zu sehen. "Daran sehen Sie: Sie werden immer älter und die Enkel immer größer, wie zum Beispiel die Leni, die jetzt merkt, dass sie eine Frau wird. Sie spricht ja ziemlich gut deutsch. Das ist toll." Optisch habe ihm der Freund seiner Enkeltochter gefallen, sagte Günther Klum. "Mehr war nicht möglich. Leider ist mein Englisch nicht so gut."

Dass Heidi Klum ihre Erstgeborene mittlerweile ganz offen auf Instagram präsentiert und auch Leni einen eigenen Instagram-Account hat, findet Günther Klum "ein bisschen früh, aber das ist die Zeit."

Quelle:"Bild"-Zeitung (Bezahlinhalt)

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jum

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