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After-Wiesn-Schlägerei: Heino Ferch kassiert Dresche - aber siegt vor Gericht

Eine After-Wiesn-Party in München: Die Stimmung im Club ist auf dem Höhepunkt, der Pegel auch, dann kommt es zur Prügelei - und mittendrin ist Schauspieler Heino Ferch. Ein Gericht in München hat nun sein Urteil gefällt.

Da war's friedlich auf der Wiesn: Heino Ferch mit Ehefrau

Auf der Wiesn war's noch friedlich: Heino Ferch mit Ehefrau Marie-Jeanette

Auf der Wiesn fließt das Bier in Strömen - später fliegen die Fäuste. Dass es bei oder nach einem Oktoberfestbesuch hier und da mal zu schlagkräftigen Auseinandersetzungen kommt, ist bekannt. Zum Medienspektakel wird das Ganze, wenn ein Prominenter betroffen ist. Wie in diesem Fall Schauspieler Heino Ferch. 

Am Montag fällte das Amtsgericht München das Urteil gegen einen 32 Jahre alten Ex-Fußballprofi, mit dem Ferch im vergangenen Jahr auf einer After-Wiesn-Party in einem Münchner Club aneinandergeraten war. Sein Kumpel und Mitangeklagter wird freigesprochen, weil ihm nicht nachgewiesen werden kann, dass er überhaupt an der Auseinandersetzung beteiligt war. Freispruch für beide hatte die Verteidigung gefordert.

Der 32-Jährige aber, der heute nur noch als Amateur Fußball spielt und als Versicherungsmakler arbeitet, wird wegen vorsätzlicher Körperverletzung verurteilt. Insgesamt 6000 Euro muss er in 120 Tagessätzen zahlen - und dazu könnte noch viel mehr kommen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft fiel Ferch infolge der Schlägerei kurzfristig für einen geplanten Filmdreh aus. Dadurch sei ein Schaden von 300.000 Euro entstanden. Nicht ausgeschlossen, dass sich die Produktionsfirma das Geld zurückholen möchte.

Absurd anmutender Prozess

Dabei ist der Mann nach Angaben seines Anwalts wegen des Prozesses ohnehin in einer schwierigen finanziellen Situation. Er habe Kunden verloren. "Man wollte nicht mehr mit mir zusammenarbeiten", heißt es in einer am Montag verlesenen Erklärung.  

Was genau sich in den frühen Morgenstunden des 28. September 2014 in dem Club abspielte, ist aber auch nach den vier streckenweise absurd anmutenden Prozesstagen, in dem zeitweise noch ein Gutachten gefordert wurde, ob Ferch nun Links- oder Rechtshänder ist, nicht restlos geklärt. "Es ist ein einziges Tohuwabohu", fasst die Richterin das Spektakel in dem Club zusammen.

Für das Gericht ist nur klar, dass es Streit gab, dass der 52-jährige Ferch ("der deutsche Bruce Willis", wie ihn die Verteidigung nennt) mit Eiswürfeln aus einem Getränkekühler auf die Gruppe des Angeklagten warf - und dass der jetzt verurteilte Angeklagte daraufhin zuschlug. Dabei hatte er - nach Berechnung einer Gerichtsmedizinerin - wohl 2,1 Promille Alkohol im Blut, vielleicht sogar noch mehr. Als bei ihm rund drei Stunden nach der Schlägerei ein Test durchgeführt wurde, waren es noch 1,6 Promille. "Alkoholbedingte Enthemmung" bescheinigt die Medizinerin ihm. 

Schwierige Beweisaufnahme

Zwei Risswunden am linken Ellenbogen, eine fünf Zentimeter lange Schnittwunde am linken Knie, eine Jochbogenprellung mit Platzwunde und ein im Volksmund blaues Auge genanntes "Monokel-Hämatom" trug Ferch davon, wie die Ärztin ausführt. Ob er auch getreten wurde, lässt sich nicht belegen. Ferch und seine Frau hatten die Ereignisse aus ihrer Perspektive am ersten Prozesstag geschildert, waren danach aber nicht mehr vor Gericht erschienen. 

Die Beweisaufnahme gestaltete sich in diesem Prozess nicht ganz einfach - vor allem, weil auch die Zeugen damals nicht mehr ganz nüchtern waren. Von einer "alkoholgeschwängerten Atmosphäre" spricht die Staatsanwaltschaft und erhofft sich vom Urteil eine Präventionswirkung für "Oktoberfest-assoziierte Straftaten". Denn: "Das kann nur friedlich funktionieren, wenn alle sich an Regeln halten." Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Britta Schultejans / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(