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Hells Angel: Ehe-Aus bei Nicolas Cage: Pulle weg und raus aus Vegas, Nic!

Henriette Hell knöpft sich regelmäßig einen Promi vor, der in ihren Augen in puncto Liebe und Sex alles richtig macht. Oder alles falsch. Diesmal: Nicolas Cage – frisch geschieden nach 69 Tagen "Suff-Ehe".

Wenn der beste Freund die Flasche ist.

Wenn der beste Freund die Flasche ist.

Getty Images

(Fast) jeder trinkt ab und zu mal einen über den Durst. Und viele haben bestimmt auch schonmal angeschickert Scheiße in Sachen amore gebaut. Verzweifelte "Bitte nimm mich zurück!"-SMS an den Ex oder ein Dickpic an die falsche "Steffi" im Telefonbuch schicken, auf der Weihnachtsfeier mit einem Vorgesetzten abstürzen … Die Klassiker eben.

So. Und nun stelle man sich mal vor, es gäbe zum Beispiel auf der Hamburger Reeperbahn, solche Wedding Chapels wie im US-Bundesstaat Nevada. Alles, was man dort für ein Jawort braucht, ist ein Ausweis und eine Lizenz, die man schnell und günstig vor Ort bekommt. Ich wette mit euch: Auf dem Kiez würden jedes Wochenende im Minutentakt betrunkene "Liebespaare" den heiligen Bund der Ehe eingehen – und am nächsten Tag bitter bereuen. Wahrscheinlich wäre ich sogar selbst schon dreifach geschieden! Aber, puh, zum Glück sind wir Deutschen ja einen Tick klüger als die Amis und erfinden so einen Quatsch erst gar nicht.

Nicolas Cage hatte ja mal ein Schloss in der Oberpfalz. Das musste er aber leider vor ein paar Jahren aus Geldnot verkaufen. Aktuell wohnt der 55-Jährige meistens in Las Vegas. Und das tut ihm, glaube ich, gar nicht gut! 

Heirat im Vollsuff

Im März hatte Cage zunächst stockbesoffen seine aktuelle Flamme (eine vorbestrafte Visagistin) in Las Vegas geheiratet. Am nächsten Morgen war er, immer noch torkelnd, vor Gericht aufgetaucht und hatte gebrüllt: "Sie will nur mein Geld!" Später hatte Cage den Richtern erklärt, dass er zu besoffen war, um sich seiner Hochzeit bewusst gewesen zu sein. Hicks! Jetzt ist die Scheidung durch – nach 69 Tagen "Suff-Ehe", wie die Boulevardpresse titelte.

Mensch, Nicolas, du kleine Haubitze. Was machst du nur für Sachen? Schon immer hattest du Probleme mit Alkohol. Das hast du letztes Jahr selbst im Interview mit "The Guardian" zugegeben: "Wenn ich morgens nicht aufstehen muss und einen Job zu erledigen habe, kann ich sehr selbstzerstörerisch sein. Ich bestelle dann zwei Flaschen Rotwein und löse mich darin auf." Ziemlich bedenklich.

Welch Ironie des Schicksals, dass du einst – auf dem Höhepunkt deiner Karriere – den Oscar für deine Hauptrolle in dem Kultfilm "Leaving Las Vegas" bekommen hast. Darin spielst du einen Mann, der sich in Las Vegas zu Tode saufen will. Ein berühmtes Filmzitat lautet: "Ich weiß nicht mehr ob ich zu trinken angefangen habe, weil meine Frau mich verlassen hat. Oder ob meine Frau mich verlassen hat, weil ich zu trinken angefangen habe." Tja, leider ganz schön nah dran an deinem aktuellen Leben.

Manchen hilft nur Entzug

Mittlerweile hast du vier Scheidungen hinter dir. Weder mit Patricia Arquette noch mit Lisa-Marie Presley hat’s geklappt. Zuletzt hast du dich nach zwölf Jahren von der ehemaligen Kellnerin Alice Kim getrennt, weil sie dich betrogen haben soll. Zeitgleich wurde bekannt, dass du dein gesamtes Vermögen für schräge Luxusartikel verprasst haben sollst, u.a. für einen echten Dinosaurierschädel, eine Karibikinsel, Superyachten und ein Krokodil aus Haustier.

Und nun das! Ich hoffe, dass dich dein jüngster Suff-Fauxpas dazu bewegt, einen Entzug zu machen – damit du endlich mal wieder auf der Leinwand glänzen kannst wie früher in "Mondsüchtig" oder "Con Air". Wir alle vermissen den coolen Actionhelden Nic Cage von damals!

Wach bitte auf, Nic, verlass Vegas, werde nüchtern und zieh am besten zurück in die Pfalz. Vielleicht klappt’s ja nüchtern mit Ehe Nr. 5 …