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Enthüllungsbuch über die Royals "Beyoncé von England": Wie Herzogin Meghans Vorstellungen nach kurzer Zeit zerschlagen wurden

Herzogin Meghan mit Beyoncé Knowles und Jay Z
Herzogin Meghan mit Beyoncé Knowles und Jay Z im Juli 2019
© Picture Alliance
Nachdem Prinz Harry und Herzogin Meghan zurück nach Kalifornien gekehrt sind, zerreißen sich ihre schärfsten Kritiker die Münder. Unter anderem auch ein Royal-Experte, der in einer neuen Biografie ein schlechtes Licht auf die Herzogin wirft. 

Nach vier Jahren Ehe mit Prinz Harry lässt sich feststellen: Die Vorstellungen eines royalen Lebens von Herzogin Meghan und der Royal Family gehen weit auseinander. Glaubt man Autor und Royal-Experte Valentine Low, hatte die ehemalige Schauspielerin ein ganz anderes Bild von ihrer Zukunft im Kopf, als sie Harry ehelichte. 

Herzogin Meghan: Sie wollte angeblich zur Beyoncé von Großbritannien werden

In seinem neuen Buch "Courtiers: The Hidden Power Behind the Crown" enthüllt Low einige Hintergründe des sogenannten "Megxit". Die britische Zeitung "The Times" hat vorab einige Auszüge daraus veröffentlicht. Low zitiert unter anderem Palastmitarbeiter, die an der Seite des Sussex-Paares arbeiteten. "Ich glaube, Meghan dachte, sie würde die Beyoncé des Vereinigten Königreichs werden. Die Zugehörigkeit zur königlichen Familie würde ihr diesen Ruhm einbringen", erzählte ein ehemaliger Palast-Insider dem Autoren. Die Ernüchterung ob ihres neuen Lebens soll nur wenig später gefolgt sein, so die Quelle. 

"Sie [Meghan] musste jedoch feststellen, dass es so viele Regeln gab, die so lächerlich waren, dass sie nicht einmal die Dinge tun konnte, die sie als Privatperson tun konnte, und das ist hart... Die Entscheidungsträger mussten sich einfach an einen Tisch setzen und sagen: 'OK, was werden wir jetzt tun? Was brauchen Sie, um sich besser zu fühlen? Und was können wir Ihnen geben?'", erinnerte sich die Quelle in Lows Buch. 

Zum Scheitern verurteilt

Und so habe offenbar Queen Elizabeth II. beim Krisentreffen in Sandringham im Januar 2020 ein Machtwort gesprochen: Entweder ihr seid drin, oder ihr seid draußen. Der Rest war Geschichte. Meghan und Harry entschieden sich für den freien Willen, für ihre Ehe, für ein selbstbestimmtes Leben. Eine Entscheidung, die man hätte voraussehen können, meint zumindest ein anderer Insider in Lows Buch. 

"Ich glaube, dass es eine unmögliche Aufgabe war. Ich glaube, in Meghan und dem Haushalt gab es zwei Welten, die keine Erfahrung miteinander hatten, die sich nicht aufeinander beziehen konnten und die sich nicht verstehen konnten. Und Meghan hätte niemals in dieses Modell gepasst, und dieses Modell hätte niemals die Meghan toleriert, die Meghan sein wollte", erläuterte der Insider. "Ich glaube, es war unvermeidlich, dass sie nicht zusammenarbeiten konnten."

Nach Harrys und Meghans Abreise aus dem Vereinten Königreich überschlagen sich in England die Negativberichte. Nur wenige Tage, nachdem die Royal Family zu Ehren der verstorbenen Queen sich als Einheit präsentiert hatte. 

Quelle: "The Times"

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