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Höhenangst und Spinnenphobie: Steven Spielberg outet sich als Angsthase

Würde man ihn in einem seiner Filme aussetzen, fiele er wahrscheinlich in Ohnmacht. Regisseur Spielberg hat Angst vor Spinnen, Höhe und großen Respekt vor dem offenen Meer - und das nicht erst seit dem "Weißen Hai".

Hollywood-Regisseur Steven Spielberg ist nicht so mutig wie manche der Filmcharaktere, die er erfindet. Der 64-Jährige gesteht, dass er zwar versucht, sich mit seinen Schöpfungen zu identifizieren, in Sachen Verwegenheit aber nicht annähernd mit seinem Helden Indiana Jones mithalten kann, da er von verschiedenen Ängsten geplagt wird. "Ich habe Höhenangst, eine ausgeprägte Spinnenphobie und außerdem - nicht erst sei dem 'Weißen Hai' - großen Respekt vor dem offenen Meer", sagte er im Interview mit dem "Playboy".

Seine Arbeit mache ihm aber auch bis heute noch Spaß, so Spielberg. Diese Einstellung habe er von seiner 91-jährigen Mutter, die auch jetzt noch ein Restaurant in Los Angeles leite. "Meine Fantasie macht nie Pause, deshalb mache ich vieles gleichzeitig", erklärt er seinen Eifer. "Ich habe ständig neue Ideen, die ich so lange in meinem Kopf hin und her wende, bis etwas Konkretes dabei herauskommt. Und dann bin ich auch heute noch so aufgeregt, dass ich beim Frühstück keinen Bissen hinunterbringe und die Ideen sofort umsetzen muss."

Für seinen neusten Film, den Animationsstreifen "Die Abenteuer von Tim & Struppi - Das Geheimnis der Einhorn", arbeitete Spielberg mit Regisseur Peter Jackson ("Der Herr der Ringe") zusammen und erweckte die beliebten Comicfiguren des Belgiers Hergé in 3D zum Leben. Am 27. Oktober kommt die Geschichte rund um den neugierigen Reporter Tim und seinen treuen Hund Struppi in die deutschen Kinos.

kgi/Bang
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