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Horst Janson droht Zwangsversteigerung Spendenaufruf bei Facebook


Um nach der drohenden Zwangsversteigerung ihres Hauses nicht auf der Straße zu landen, rufen Schauspieler Horst Janson und seine Frau Hella auf Facebook zu Ein-Euro-Spenden auf. Angeblich sind schon ein paar tausend Euro zusammengekommen.

Der Schauspieler Horst Janson und seine Ehefrau Hella sitzen möglicherweise bald auf der Straße: Eine Bank und ein privater Gläubiger haben die Zwangsversteigerung seines Hauses in Grünwald bei München beantragt, bestätigte der Anwalt des Schauspielers, Arnim Rosenbach, einen Bericht des Internetportals "Bunte.de". Ein Verfahren sei vom Amtsgericht München eingeleitet worden, der Termin stehe aber noch nicht fest.

Das Haus sei von den Banken bereits mit Grundschulden von 460.000 Euro belastet, was etwa dem Wert des Hauses entspreche, so Anwalt Rosenbach. Insgesamt habe das Ehepaar Janson bei rund einem Dutzend Gläubiger 650.000 Euro Schulden. Der 75-Jährige sei bei Anlagen für die Altersvorsorge von einem angeblichen Freund übers Ohr gehauen worden und habe damit viel Geld verloren, erklärte der Anwalt die hohe Summe. "Im schlimmsten Fall sind Horst und Hella Janson in einem guten halben Jahr obdachlos und haben zudem noch 200.000 Euro Schulden", sagte er.

Um den Schauspieler und seine Frau davor zu bewahren, richtete Rosenbach zusammen mit Freunden des Paares vergangene Woche ein Treuhandkonto ein. Auf der Internetseite von Horst Jansen und auf dem Online-Netzwerk "Facebook" wird seitdem zu Ein-Euro-Spenden aufgerufen. "Janson ist bei seinen Fans sehr beliebt, er hat ein großes Herz. Hoffentlich sind viele Fans bereit, ihn mit kleinen Beträgen zu unterstützen", sagte Rosenbach. Die erste Woche sei bereits gut angelaufen: Mehrere tausend Euro seien zusammengekommen.

Zudem hofft Janson laut Rosenbach auf neue Aufträge, um seine Schulden abzahlen zu können.

mm/DPA DPA

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