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Hochzeit in Monte Carlo Hochgeschwindigkeit trifft Hochadel: Jérôme D'Ambrosio heiratet Eleonore Habsburg

Eleonore Habsburg-Lothringen und Jérôme D'Ambrosio
Eleonore Habsburg-Lothringen, Urenkelin des letzten österreichischen Kaisers, und der frühere Formel-1-Fahrer Jérôme D'Ambrosio haben standesamtlich geheiratet.
© Luc Castel/apa / DPA
Sie ist die Urenkelin des letzten Kaisers von Österreich, er ist ehemaliger Formel-1-Pilot. In Monte Carlo haben sich Jérôme d'Ambrosio und Eleonore Habsburg das Jawort gegeben.

Sie sind ein echtes Traumpaar und stellen mit ihrer Trauung sogar die Hochzeit von Prinzessin Beatrice und Edoardo Mapelli Mozzi in den Schatten: Am Montag haben sich Jérôme D'Ambrosio, 34, und Eleonore Habsburg-Lothringen, 26, in Monte Carlo das Jawort gegeben. Er ist ehemaliger Formel-1-Pilot, sie die Urenkelin von Karl I., dem letzten Kaiser von Österreich. 

Aufgrund der Corona-Pandemie heirateten die beiden erst einmal nur standesamtlich und in kleinem Rahmen. Zu späterer Zeit soll dann die kirchliche Trauung erfolgen und auch groß gefeiert werden. Kennengelernt haben sich der Rennfahrer und die Schmuckdesignerin vor drei Jahren auf einem Flug von London nach Nizza.

Jérôme D'Ambrosio startete 20 Mal in der Formel 1

D'Ambrosio ist gebürtiger Belgier. Erste Erfolge im Motorsport feierte er 2007 mit dem Gewinn des Meistertitels der Internationalen Formel Master. 2011 und 2012 fuhr er insgesamt 20 Rennen in der Formel 1. Zunächst ging er zusammen mit dem deutschen Piloten Timo Glock für den Rennstall Virgin an den Start. In der folgenden Saison wechselte er zu Lotus, wo er jedoch nur Test- und Ersatzfahrer war und lediglich in einem Formel-1-Rennen zum Einsatz kam. Seit 2014 fährt der 34-Jährige in der Formel E, der Rennserie für Rennautos mit Elektromotor.

Eleonore Habsburg-Lothringen ist die Tochter von Karl Habsburg-Lothringen und damit die Urenkelin des letzten Kaisers von Österreich. Karl I. kam erst 1916 auf den Thron, nach dem Tod Kaisers Franz Joseph I., des Ehemannes von "Sissi". Zwei Jahre später dankte er jedoch schon wieder ab, nach dem verlorenen Weltkrieg und der Zerschlagung des Königreiches Österreich-Ungarn verzichtete er auf "jeden Anteil an den Staatsgeschäften". 1921 ging er ins Exil nach Madeira, wo er ein Jahr darauf verstarb.

So traurig das Ende ihres Urgroßvaters, so strahlend die Zukunft, die Eleonore und ihrem frisch angetrauten Gatten bevorsteht. 

che

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