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Jesse James: Geld machen mit dem Namen der Exfrau

Jesse James' Motiv, den Enthüllungsroman "American Outlaw" zu veröffentlichen, klingt anrührend: Er will den Menschen zeigen, wie hart er mit sich ins Gericht geht. Da der Motorradmechaniker den Medien aber seit dem Erscheinen des Buches täglich neue Gründe präsentiert, zählt wohl erstmal einer: der Name Sandra Bullock.

Fünf Jahre waren sie verheiratet, bis im Oktober 2010 ans Licht kam, dass Jesse James mehrere Affären hatte. Daraufhin verließ Sandra Bullock ihn und zog sogar die Adoption, die die beiden zusammen geplant hatten, alleine durch. Diese schwere Zeit verarbeitete Jesse James nun in seinem Buch "American Outlaw". Auf der dazugehörigen Interview-Tour enthüllt er immer wieder überraschende Dinge, wie beispielsweise die Tatsache, dass er und Bullock sich kurz vor der Trennung so nah gestanden hätten wie niemals zuvor.

"Ich denke, unsere Beziehung lief großartig", so James zu "Access Hollywood". "Die ganze Untreue und so … Ich hatte das hinter mir gelassen, es geschah elf Monate zuvor und ich hatte aufgehört und mich weiterentwickelt. Dass [Bullocks Adoptivsohn] Louis in unser Leben trat, brachte uns zusammen und das war der Grund, warum unsere Beziehung sehr, sehr gut lief …"

Von sehr, sehr gut konnte nach dem Aufkommen seiner Untreue nicht mehr die Rede sein: Ohne große Diskussion trennte sich Sandra Bullock von ihrem Mann, die Scheidung ist inzwischen durch, und die Schauspielerin kümmert sich alleine um Louis. Ein wenig wehmütig blickte der Rocker zurück: "Sie war an der Spitze der Welt und ich war so stolz auf sie. Das ist eine Lektion fürs Leben: Du kannst es nie wissen, innerhalb von einer Sekunde kann dir alles genommen werden."

"American Outlaw" will der Motorradfan übrigens nicht als Geldmacherei verstanden wissen: Er wollte sich den Menschen öffnen, um sie damit zu überraschen, wie hart er mich sich ins Gericht geht. Doch James hat nicht nur seine Liebe verloren, auch den kleinen Louis darf er nicht mehr sehen. "Wir haben ihn anfangs zusammen adoptiert und ich war drei Monate lang bei ihm", erzählte der gelernte Mechaniker "Access Hollywood", über die ganze Awards-Season waren es nur er und ich. Aber ich weiß, Sandy ist ein toller Mensch und eine tolle Mutter und Louis wird der Kronprinz sein. Und sollte sich die Möglichkeit ergeben und sie mich als Vater wollen, werde ich da sein." Sandra Bullock hat bisher nichts in dieser Richtung angedeutet.

bal/Cover Media / Cover Media
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