Klinik-Aufenthalt Britney aus der Psychiatrie entlassen


Sängerin Britney Spears ist auf eigene Verantwortung aus der Psychiatrie entlassen worden. Ihr Arzt unterstützt die Entlassung nicht. Eltern James und Lynne Spears meinen sogar: "Britney ist in Lebensgefahr."

Nach Untersuchungen in der Psychiatrie ist die US-Popsängerin Britney Spears gegen den Rat ihres Arztes aus der Klinik entlassen worden. Ihre Eltern zeigten sich entsetzt: "Wir glauben, dass ihr Leben derzeit in Gefahr ist", schrieben James und Lynne Spears in einer Erklärung. Das Krankenhaus habe am besten für sie sorgen können.

Die Sängerin wurde unbemerkt von der Öffentlichkeit entlassen, Paparazzi spürten sie jedoch Stunden später schon auf. Der Sender Fox 11 zeigte auf seiner Website ein Video, wie Spears in ihrem schwarzen Mercedes durch Los Angeles fuhr. Bei jedem Stopp wurde das Auto von etlichen Fotografen umzingelt. Spears wurde in der vergangenen Woche in einem Krankenwagen und mit Polizeieskorte in die Psychiatrie der Universitätsklinik von Los Angeles eingewiesen, wo sie untersucht wurde. Auch diese Fahrt stieß auf ein riesiges Interesse bei Medien.

Spears soll manisch-depressiv sein

Die Popsängerin soll an einer bipolaren Störung leiden. Das ist ein anderer Ausdruck für "manisch-depressiv". Kranke werden dabei von extremen Stimmungs- und Antriebsschwankungen geplagt. Ein Gericht stellte die 26-Jährige zudem unter Vormundschaft, die am 14. Februar ausläuft. Ihr Vater James soll mit dem Anwalt Andrew Wallet über die Finanzen walten und andere Angelegenheiten regeln. Spears streitet mit ihrem geschiedenen Mann Kevin Federline um das Sorgerecht ihrer gemeinsamen Söhne Jayden James and Sean Preston. Derzeit hat sie keinerlei Besuchsrechte.

Britneys Manager Sam Lufti hat sich mittlerweile in der Zeitschrift "US-Weekly" zu den Vorwürfen, er habe Britney Drogen verabreicht, geäußert. Er hat zugegeben, dass er die Sängerin ein Mal mit Drogen versorgt hat. Allerdings besteht er darauf, dass das zu ihrem Besten war. Er habe ihr die Pillen kurz vor ihrem Abtransport ins UCLA Medical Center am 31. Januar gegeben. Lutfi sagte der Zeitschrift er habe Britney damit ruhigstellen und auf den Transport vorbereiten wollen. Außerdem verriet Lutfi, dass bereits seit fünf Jahren bekannt ist, dass Britney manisch-depressiv ist. Er sagte: "In ihren depressiven Episode, dann weint sie die ganze Zeit. Aber in ihren manischen Episoden wird sie zu einem anderen Menschen. Sie wird dann zu jemandem, der sich um nichts und niemanden kümmert."

Spears wurde im Januar schon mal ins Krankenhaus eingewiesen, nachdem sie sich weigerte, ihre Söhne nach einem Besuch an Federline zu übergeben. Der Popstar fällt seit November immer wieder mit ihrem Verhalten auf. Damals reichte sie die Scheidung von Federline ein. Spears hat möglicherweise auch Probleme mit ihrem Manager Sam Lufti. Er soll die Popsängerin unter Drogen gesetzt haben sowie über ihr Leben und ihre Finanzen bestimmen, wie aus einer einstweiligen Verfügung hervorgeht, die am Dienstag bekannt wurde. Eine Richterin ordnete an, dass Spears keinen Kontakt mehr zu Lufti haben darf.

Reuters/Firstnews Reuters

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker