Die Lungenfibrose der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit schreitet voran. Bei allen Auftritten in der Öffentlichkeit, die sie zuletzt absolviert hatte, zeigte sie sich mit einem Sauerstoffgerät, auf das sie nun zunehmend angewiesen scheint. Vor sieben Jahren wurde die Krankheit bei ihr diagnostiziert. Mittlerweile hat sich der Gesundheitszustand von Mette-Marit so weit verschlechtert, dass die Ärzte sie auf eine Lungentransplantation vorbereiten.
Mette-Marit musste sich früher zurückziehen
Am norwegischen Nationalfeiertag zeigte sich Mette-Marit ebenfalls mit Sauerstoffgerät. An der Seite ihrer Familie winkte sie lächelnd in die Kameras, während sie am Morgen die Feierlichkeiten vor dem Wohnsitz und auf dem Schlossbalkon verfolgte.
Wie die Nachrichtenagentur NTB berichtete, setzte sich Mette-Marit zwischenzeitlich auf einen bereitgestellten Stuhl und zog sich früher als ihr Mann Haakon, 52, zurück. Die Norweger feiern am 17. Mai die Unterzeichnung ihrer ersten Verfassung im Jahr 1814. Traditionell begehen sie den Verfassungstag mit Paraden von Schülern und Musikkapellen.
Die Kronprinzessin war zuvor bereits mit einem Sauerstoffgerät bei einem offiziellen Termin erschienen. Ihr Zustand hatte sich laut Palastmitteilung in den vergangenen Monaten verschlechtert.