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Léa Seydoux: Diese Frau verführte James Bond

Als Bond-Girl brachte die Französin Léa Seydoux eine große Portion Erotik auf die Leinwand. Nicht das erste Mal, dass sie ihre Reize gekonnt einsetzt.

Bond-Girl

Sie ist das neue Bond-Girl: Léa Seydoux spielt im neuen Bond-Film "Spectre" die Psychologin Dr. Madeleine Swann, die in einer privaten Klinik in den österreichischen Alpen arbeitet - und natürlich das Aufsehen von 007 erregt.  "Die Chemie zwischen uns war stark“, sagt die Französin über die Zusammenarbeit mit Daniel Craig.

Dieses Bond-Girl spricht französisch: Léa Seydoux spielt in "Spectre" die Psychologin Dr. Madeleine Swann, die in einer privaten Klinik in den österreichischen Alpen arbeitet - und natürlich das Aufsehen von 007 erregt und ihn verführt. Die Zusammenarbeit mit Daniel Craig war offenbar unkompliziert: "Die Chemie zwischen uns war stark“, sagte die Französin über die Dreharbeiten.
Geboren wurde Seydoux am 1. Juli 1985 in Paris, sie entstammt einer bedeutenden Familie: Ihr Großvater Jérôme Seydoux war Präsident der Filmproduktionsgesellschaft Pathé, ihr Großonkel Nicolas Seydoux ist Geschäftsführer der Filmproduktionsgesellschaft Gaumont. Klar, dass auch die junge Léa beim Film landen musste. 2006 hatte sie ihre erste größere Rolle in dem Film "Mes copines".

Sie arbeitete mit Ridley Scott und Woody Allen

2008 sorgte sie mit ihrer Rolle in dem TV-Drama "La belle personne" erstmals für Aufsehen und erhielt mehrere Nominierungen für Filmpreise, darunter für den renommierten César Award. Quentin Tarantino besetzte sie 2009 in "Inglourious Basterds" - es war ihre erste Rolle in einer internationalen Großproduktion. Von nun an ging es Schlag auf Schlag: 2010 spielte sie in Ridley Scotts "Robin Hood", 2011 drehte Woody Allen mit ihr "Midnight in Paris".

2013 dann die Rolle, die ihr endgültig den Durchbruch in die erste Liga verhalf: In dem Erotik-Drama "Blau ist eine warme Farbe" spielt sie ein junges Mädchen, das mit einer von Adèle Exarchopoulos gespielten Schülerin eine lesbische Beziehung eingeht. Der Film enthielt einige saftige Sexszenen und wurde bei den Festspielen in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet - die explizit auch an die beiden Hauptdarstellerinnen verliehen wird. Privat steht Léa Seydoux trotz dieses Filmerfolgs auf Männer: Sie ist mit einem Mann liiert, über den die Schauspielerin nur so viel verrät: Er sei kein Schauspieler - und auch nicht berühmt.
Weitere wichtige Filme, an denen sie in den folgenden Jahren mitwirkte, waren Wes Andersons "Grand Budapest Hotel", die Neuverfilmung von "Beauty and the Beast" und in Benoît Jacquots "Journal d’une femme de chambre". Auf internationalen Filmfestivals wie Venedig, der Berlinale, Cannes oder Toronto ist sie inzwischen Stammgast. Mit ihrer Rolle als Verführerin des berühmtesten Geheimagenten der Welt ist Léa Seydoux hat sie nun einen Status erreicht, wo sie auch außerhalb der Filmwelt eine feste Größe ist.

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