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Ehrliches Interview: "Habe mir Hilfe von allen Seiten geholt": Lena Meyer-Landrut spricht über Schattenseiten des Ruhms

In einem Interview hat Lena Meyer-Landrut nun erklärt, wie hart es ist, in der Öffentlichkeit zu stehen. Sie findet, es ist sinnvoll sich Hilfe zu suchen – und hat das selbst auch getan.

Lena Meyer-Landrut

Lena Meyer-Landrut spricht in einem Interview ganz offen darüber, wie hart es ist, in der Öffentlichkeit zu stehen

Getty Images

Im Mai ist es zehn Jahre her, dass Lena Meyer-Landrut den ESC gewann. Seitdem steht sie im Fokus der Öffentlichkeit. Dass ihr das zusetzt, gibt die Sängerin in einem Interview mit der "Gala" ganz offen zu: "Ich glaube generell nicht, dass Ruhm und in der Öffentlichkeit stehen an irgendjemandem spurlos vorbeigehen. Das ist einfach eine Extremsituation."

Um diese aushalten zu können, brauche man Unterstützung, findet die 28-Jährige: "Wenn man diese Situation nicht gewöhnt ist, braucht man immer Hilfe, um damit umzugehen. Das trifft ja auf alle Extremsituationen zu. Ob man jetzt jemanden, mit dem man tief verbunden war, verliert oder ob man in eine Sucht fällt – was auch immer – man sollte sich Hilfe von der Familie, von Freunden oder von Profis holen. Jeder muss für sich selber herausfinden, was das Beste für ihn ist", sagt sie weiter.

Lena Meyer-Landrut reagiert auf Paparazzo

Lena Meyer-Landrut hat sich selbst Hilfe gesucht

Sie selbst habe sich auch von allen Seiten Hilfe geholt und tue das "auch immer noch". Gerade in schlechten Phasen habe sie immer wieder gemerkt, dass sie einen starken Rückhalt habe und "Leute, die mich dauerhaft auf dem Boden halten. Es ist einfach wichtig, nicht den Bezug zur Realität zu verlieren und sich immer wieder auf das Wesentliche zu besinnen. Bei dem einen klappt das besser, bei dem anderen weniger gut."

Im Interview erklärt sie zudem, wie wichtig es ist, zwischen Social Media und der realen Welt unterscheiden zu können. Sie selbst hat sich kürzlich eine Instagram-Pause genommen und diese genutzt, um ihre "Prioritäten wieder ins rechte Licht" zu rücken. Auch mit ihrer Musik kann Lena gewisse Dinge mittlerweile "therapeutisch" verarbeiten, sagt sie. Beispielsweise im Song "Skinny Bitch" habe sie ihre Gefühle aufs Papier bringen und veröffentlichen können. Mittlerweile sehne sie sich aber vor allem nach Ruhe und Zurückgezogenheit, erklärt die ESC-Siegerin von 2010 weiter. 

Verwendete Quelle: "Gala"

maf
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