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Lindsay Lohan und der Sozialdienst: Den Eingang zum Leichenschauhaus nicht gefunden

Keine gute Woche für Lindsay Lohan: Nach der Sache mit den Handschellen, wollte das Hollywood-Sternchen ganz brav ihren Sozialdienst im Leichenschauhaus antreten. Doch das ist das gar nicht so leicht, wie es klingt.

Die amerikanische Schauspielerin Lindsay Lohan hat sich einen Tag nach ihrem Gerichtsauftritt in Handschellen einen weiteren Patzer erlaubt. Am Donnerstag sollte sie pünktlich um 8 Uhr früh ihren Sozialdienst im Leichenschauhaus von Los Angeles antreten. Doch erst 40 Minuten später sei die 25-Jährige eingetroffen, sagte der stellvertretende Behördenchef Ed Winter dem Promiportal "Tmz.com". Er habe sie daraufhin wieder nach Hause geschickt. Dabei lieferte Lohan gleich eine nachvollziehbare Erklärung: Sie habe unter anderem Probleme gehabt, den richtigen Eingang zu finden, erklärte ihr Sprecher später.

Diese Entschuldigung ließ Winter aber nicht gelten. Man habe Lohan Weganweisungen gegeben. Zudem sei sie zuvor schon einmal im Leichenschauhaus gewesen. Lohan meldete sich prompt via Twitter zu Wort. "Wird nicht wieder passieren, jetzt weiß ich, wo ich hingehen muss!", schrieb sie am Donnerstag in dem Kurznachrichtendienst und entschuldigte sich für die "Verwirrung". "Nach all dem Stress und Druck gestern und heute bin ich noch nie so froh gewesen, zur Therapie zu gehen", twitterte Lohan weiter.

Probleme mit dem Sozialdienst

Eine Richterin hatte am Mittwoch Lohans Bewährung wegen Verletzung ihrer Auflagen nach Diebstahl und Alkohol- und Drogenvergehen aufgehoben. Die 25-Jährige hatte etliche Termine bei einem Frauenhaus verpasst, wo sie 360 Stunden Sozialdienst ableisten sollte. Am 2. November muss die Schauspielerin wieder vor Gericht erscheinen, dann könnte sie eine Haftstrafe erhalten. Die Richterin empfahl ihr, bis dahin 16 Stunden Dienst in dem Leichenschauhaus zu verrichten.

vim/DPA / DPA