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Facebook-Gründer: Mark Zuckerberg erhält nach über zehn Jahren den Harvard-Abschluss

Als Milliardär und Chef des größten Online-Netzwerks gibt es wohl nur noch wenig, was Mark Zuckerberg zu seinem persönlichen Glück fehlt. Eine neue Ehre wird ihm aber im Mai zu Teil: Er erhält seinen Harvard-Abschluss. 

Vor 13 Jahren gab Mark Zuckerberg Facebook den Vorzug und verließ die Universität frühzeitig

Vor 13 Jahren gab Mark Zuckerberg Facebook den Vorzug und verließ die Universität frühzeitig

Früh musste sich Mark Zuckerberg entscheiden: Baut er das heute weltgrößte Online-Netzwerk auf oder beendet er sein Studium an der Elite-Universität Harvard? Der Facebook-Gründer verließ die Hochschule vorzeitig. Eine erfolgreiche Entscheidung. Dennoch plante der 32-Jährige eigentlich zu einem späteren Zeitpunkt zurückzukehren. Das wird er diesen Sommer tun.

Mehr als zehn Jahre nach seinem Abschied wird Zuckerberg nun doch noch den Abschluss erhalten. Er wird am 25. Mai die Rede bei der Abschlussfeier vor den diesjährigen Absolventen halten, wie die Hochschule im US-Bundesstaat Massachusetts in der "Harvard Gazette" mitteilte. Damit wird Zuckerberg einem Bericht des "Business Insider" zufolge auch der "Honorary Degree" verliehen. 

Bill Gates steht dem Facebook-Gründer zur Seite

"Mark Zuckerbergs Führungsstil hat das Wesen sozialen Engagements auf der ganzen Welt grundlegend verändert", sagte Harvard-Präsidentin Drew Faust. Wenige Erfindungen der Neuzeit könnten sich mit den Auswirkungen darauf, wie Menschen miteinandern interagieren, mit Facebook messen.

holte sich gleich Rat bei einem, der weiß, wie es geht. In einem kurzen Video auf seiner Facebook-Seite fragt er Bill Gates, was er vor den Absolventen sagen könnte. Der Microsoft-Gründer schlägt vor, gemeinsam an der Rede zu arbeiten. Gates hatte sein Harvard-Studium ebenfalls vorzeitig abgebrochen und war vor zehn Jahren selbst sogenannter "commencement speaker". Zuckerberg saß damals im Publikum, weil seine heutige Ehefrau Priscilla Chan unter den Absolventen war. Aufgeregt ist der Facebook-Gründer wohl schon sehr: In einem weiteren Post verriet er, dass die Harvard-Präsidentin ihn daran erinnert hat, dass der Marshallplan für den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg bei der Absolventenfeier in Harvard bekannt gegeben wurde. In Zuckerbergs Augen setzt ihn das doch mächtig unter Druck. 

fri/DPA