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Maya-Kalender Erich von Däniken hält Weltuntergang für Quatsch


Was passiert, wenn der Maya-Kalender am 21. Dezember endet? Autor Erich von Däniken glaubt nicht an eine bevorstehende Apokalypse. Stattdessen solle sich die Menschheit auf Besuch einstellen.

Der umstrittene Autor Erich von Däniken, 77, hält die Angst vor einer Apokalypse am 21. Dezember für unbegründet: "Alles Quatsch! Vergesst das mit dem Weltuntergang", zitierte die Schweizer Zeitung "Blick" den Bestseller-Autor. "Nirgendwo in ihrem Kalender haben die Maya die Endzeit prophezeit."

Unter Hinweis auf das Ende des Maya-Kalenders am 21.12.2012 prophezeien Endzeittheoretiker den Weltuntergang. "In Wahrheit endet nur ein großer Zyklus in der Zeitrechnung der Maya", sagte von Däniken. "Und am nächsten Tag beginnt alles wieder von vorne."

Der Schweizer war 1968 mit seiner These berühmt geworden, dass die Menschheit mithilfe von Außerirdischen auf die Erde gelangte. Derzeit tritt der Mystery-Autor als Deuter des Maya-Kalenders wieder verbreitet in Erscheinung. Von Däniken erklärte, dass das Zahlensystem des Maya-Kalenderwerkes vom heute gebräuchlichen stark abweiche.

Eine Inschrift aus dem mexikanischen Tortuguero gebe hingegen Auskunft darüber, dass die Maya am 21. Dezember 2012 ihren Gott Bolon Yokte (Gott der Totenwelt) auf der Erde erwarteten. Dies sei aber nur ein weiteres Indiz dafür, dass Außerirdische zurückkommen, meint der Autor. Er glaube nicht, dass dies schon bald geschehen werde, da die Umrechnung des Maya-Kalenders zu viele Lücken offen lasse.

ono/DPA DPA

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